Benefizspiel in Bad Aibling mit Promis und Ex-Fußballprofis

Kicken für die Opfer des Zugunglücks

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Bad Aibling - Sportstars und Fußballtrainer aus dem Mangfalltal fassten sich ein Herz: Beim Benefizspiel fielen nicht nur reihenweise Tore, es wurde auch fleißig Geld für die Angehörigen der Opfer des Zugunglücks gesammelt.

Normalerweise spielt das Sternstunden-Team des Bayerischen Rundfunks für hilfsbedürftige Kinder - doch diesmal gab es einen besonderen Anlass: Die Jugend-Fördergemeinschaft (JFG) Mangfalltal-Maxlrain feierte ihr zehnjähriges Jubiläum. Zusammen mit den Promi-Fußballern des BR sammelte man am Samstag in Bad Aibling für den guten Zweck. Alle Erlöse kommen den Angehörigen der Zugunglücks-Opfer zugute.

Kabarettist Altinger und viele Spitzensportler

Kabarettist Michael Altinger kam schnell ins Schwitzen.

So standen die Trainer aus der JFG Mangfalltal (als "All Stars") dem hochkarätigen, aber teils in die Jahre gekommenen Team des FC Sternstunden gegenüber: Michael Hoffmann, Thomas Miller, Stefan Reisinger (alle 1860 München), Stefan Leitl, Horst Fuchs (beide Ingolstadt), Rudi Böck (FC Bayern), Trainer-Legende Karsten Wettberg, Gerd Schönfelder (Goldmedaillengewinner bei den Paralympics), Biathlonweltmeister Fritz Fischer, Jens Steininger (ebenfalls Biathlon), Felix Loch (Rodeln), Toni Maidl (SB Rosenheim Eishockey). Auch der Kabarettist Michael Altinger und Extremkletterer Alexander Huber waren dabei.

Fotos: Benefizspiel JFG Mangfalltal gegen FC Sternstunden in Bad Aibling

Geleitet wurde die Partie vom FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark. Die "All Stars JFG Mangfalltal-Maxlrain" waren aber deutlich unterlegen: Bereits zur Halbzeit führte der FC Sternstunden mit 4:0 - alleine Stefan Reisinger traf da schon drei Mal. Er spielte früher nicht nur für die Löwen, sondern auch für Greuther Fürth, den SC Freiburg, Wacker Burghausen oder Fortuna Düsseldorf.

Fußball für Extremkletterer Huber ein "Brief mit sieben Siegeln"

Auch der Extrembergsteiger Alexander Huber kickte in Bad Aibling mit.

"Ich habe gerade festgestellt, dass man nicht nur gegenüber einem Berg klein sein kann, sondern auch gegenüber einem Fußballplatz. Das Spiel ist ein Brief mit sieben Siegeln für mich", so Kletterer Alexander Huber ("Huberbuam"). Auch Kabarettist Michael Altinger kam ordentlich ins Schwitzen: "Drei von fünf meiner Pässe habe ich zu einem Mitspieler gebracht - so eine gute Quote hatte ich noch nie."

Fotos: Biathlon und das Drumherum beim Benefiz-Spiel in Bad Aibling

Rund 300 Zuschauer schauten in der Willing-Arena bei Bad Aibling vorbei. Zu sehen gab es allerdings viel mehr als das Benefizspiel. Die Damen des TuS Bad Aibling spielten bereits um 14 Uhr gegen die B-Jugend des FC Bayern, danach trafen die Bambinis des TuS auf den Nachwuchs des TSV Hohenthann-Beyharting. 

Fritz Fischer leitete das Biathlon der Kommunalpolitik

Auch Biathlon-Weltmeister Fritz Fischer gab sich die Ehre in seiner Stammdisziplin. Beim Biathlon-Parcours traten vier Teams gegeneinander an: Der Aiblinger Stadtrat um Bürgermeister Felix Schwaller, der Gemeinderat Tuntenhausen mit Bürgermeister Georg Weigl und wiederum das Sternstunden-Team sowie die "All Stars Mangfalltal-Maxlrain". Die Teams, die jeweils durch vier Personen vertreten waren, mussten wie beim echten Biathlon zuerst sprinten (zwei mal 100 Meter) und im Anschluss ihre Schießkünste beweisen.

Nach dem Benefiz-Spiel gab's natürlich jede Menge Autogramme und ab 20 Uhr ist Party im Festzelt angesagt, mit dem "Lampferdinger Social Club". Ein gelungener Tag, der vielleicht etwas von der Katastrophe ablenken konnte.

xe

Quelle: mangfall24.de

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