"Wenn's stimmt, müssen sie gehen!"

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"Der Schock sitzt tief." Klaus Labitzke, Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Mühldorf.

Altötting/Mühldorf - "Das wäre eine Katastrophe". Klaus Labitzke, Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Mühldorf, im Interview zu den Drogenvorwürfen gegen zwei THW-Funktionäre:

"Das war natürlich ein Schock." Der Schreck sitzt Klaus Labitzke noch in den Knochen. In der vergangenen Woche hatte ein junger Mann vor dem Altöttinger Gericht ausgesagt, dass zwei THW-ler in einen Drogendeal verwickelt gewesen seien. Seither ist die Stimmung beim THW sehr gereizt, wie Labitzke berichtet: "Am Wochenende hat dauernd das Telefon geläutet, alle wollen wissen, wie sowas sein kann. Der Schock sitzt tief."

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Das THW hat aber direkt reagiert. Die beiden Beschuldigten sind erst einmal beurlaubt. "Gerade bei ehrenamtlichen Helfern ist das Vertrauen besonders wichtig. Das ist so natürlich nicht gegeben," so der Geschäftsführer. Zugegeben haben die beiden THW-ler nichts. "Sie berufen sich darauf, dass es keine Beweise gibt. Und wir hoffen natürlich, dass sich die ganze Sache tatsächlich als falsch herausstellt," sagt Labitzke. Sollte sich der Verdacht allerdings erhärten, werden die Verdächtigen ihr Amt beim THW räumen müssen. "Wenn sich rausstellt, dass die Vorwürfe stimmen, müssen die beiden gehen, ganz klar." so Labitzke. "Uns ist nur wichtig, dass nicht das ganze THW diese Beschuldigungen mittragen muss - es handelt sich nur um zwei Fälle."

ds

Quelle: innsalzach24.de

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