Neugeborene am Flughafen München gefunden

Kloschüssel-Baby: Mutter drohen 15 Jahre Haft

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München - Der Fall erschütterte ganz Deutschland: Am 30. Juli 2015 wurde in der Schüssel einer Parkhaus-Toilette am Flughafen München ein Neugeborenes gefunden. Nun kommt es zum Gerichtsprozess.

Im kalten Wasser in einer Kloschüssel im Parkhaus P20 am Terminal 2 machte eine Flugreisende eine schreckliche Entdeckung: Ein Baby, das erst kurz zuvor entbunden wurde

Der stark unterkühlte Säugling hatte nur noch eine Körpertemperatur von 28 Grad. Mit einem Rettungshubschrauber wurde es ins Haunersche Kinderspital nach München geflogen. Das Kind überlebte und lebt nun bei Pflegeeltern. 

Die 24-jährige Mutter, die durch Ermittlungen der Kripo identifiziert und in Heidenheim festgenommen werden konnte, muss sich ab Dienstag vor dem Landgericht verantworten. Sie sitzt seit August in U-Haft. 

Ermittlungen ergaben, dass die 24-Jährige das Baby mit der Nabelschnur strangulieren wollte, es dann in die Schüssel steckte und versuchte, es durch Betätigen der Spülung im Abschluss zu beseitigen. 

Nun wird sie sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Der Deutschtürkin drohen bis zu 15 Jahre Haft. 

Lesen Sie weitere Details zum Prozess hier auf merkur.de.

Quelle: rosenheim24.de

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