Transporter vs. Zug: Mittelschwer verletzt

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Bischofswiesen - Am Montagmittag kam es an einem unbeschrankten Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Transporter und einem Personenzug. Die Bahnstrecke und B20 waren gesperrt.

UPDATE 14.51 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Montagnachmittag ereignete sich in Bischofswiesen ein Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Zug. Ein 43-jähriger Fahrzeuglenker wollte mit seinem Klein-Lkw von der Bundesstraße 20 in Bischofswiesen in den Klapfweg einfahren. Er überquerte den unbeschrankten Bahnübergang und übersah dabei den aus Richtung Berchtesgaden herannahenden Zug. Auf dem Gleiskörper kam es zum Zusammenstoß, dabei prallte der Lkw gegen die vordere rechte Seite des Triebwagens. Der Zug war mit 20 Fahrgästen besetzt, von denen glücklicherweise niemand verletzt wurde. Der Fahrer des Klein-Lkw wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom BRK mit mittelschweren Verletzungen in das Krankenhaus Bad Reichenhall verbracht.

Die Feuerwehr Bischofswiesen war zur technischen Hilfeleistung und zur Verkehrsregelung mit 25 Mann im Einsatz. Der RVO übernahm den Abtransport der Fahrgäste.

Zum Zwecke der Unfallaufnahme und zur Fahrzeugbergung musste die Bundesstraße 20 einseitig für die Dauer von nahezu einer Stunde gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt insgesamt etwa 20.000 Euro.

Der Lkw-Fahrer wird wegen eines Vergehens des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr zur Anzeige gebracht.

UPDATE 12.58 Uhr:

Am Montagmittag gegen 12 Uhr ist in Winkl ein Mercedes Sprinter von einem Zug erfasst worden, wobei der Fahrer des Kleintransporters nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mittelschwer verletzt wurde. Der Mann wollte offenbar von der B20 über den unbeschrankten Bahnübergang und die Bischofswiesener Ache zum Klapfweg abbiegen und übersah dabei die in Richtung Bad Reichenhall fahrende Berchtesgadener-Land-Bahn (BLB). Sein Fahrzeug wurde vom Zug erfasst und der Mann im Auto eingeschlossen. Die Feuerwehr musste ihn mit dem hydraulischen Rettungssatz befreien.

Die Bahnstrecke Bad Reichenhall – Berchtesgaden war während der Rettungs- und Bergearbeiten komplett gesperrt, wobei der Notfallmanager der Bahn einen Ersatzverkehr per RVO-Bus organisierte, der sehr rasch am Unfallort eintraf und die unverletzten Fahrgäste ohne große Verzögerung weiter nach Bad Reichenhall brachte.

Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes versorgten den Kleintransporter-Fahrer und brachten ihn dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen kümmerten sich um die technische Rettung, sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Drei Polizeistreifen der Polizeiinspektion Berchtesgaden und der Bundespolizei nahmen den Unfallhergang und die Schäden auf.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

Erstmeldung:

Am Montagmittag ereignete sich ein Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Hallthurm und dem Ortszentrum von Bischofswiesen.

Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd bestätigte, kollidierten ein Personenzug und ein Transporter. Der Fahrer des Transporters kam glücklicherweise mit leichten bis mittleren Verletzungen davon. Die Zug-Reisenden sind nach Auskunft der Polizei wohlauf.

Ein Notfallmanager der Bahn ist vor Ort - die Bahnstrecke ist momentan gesperrt. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

bp/mw

Quelle: BGland24.de

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