Tragödie am Hohen Göll: Tourengeher stürzt in den Tod

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Hoher Göll Ostwand von Österreich aus Gastag gesehen.

Berchtesgaden - Ein Tourengeher kam heute bei einer Tour am Hohen Göll ums Leben. Er rutschte beim Aufstieg ab und stürzte über felsdurchsetztes Gelände Richtung Tal.

Sie ist eine der schwersten Skitouren der Region, ist äußerst schwer abzufahren aber auch der Aufstieg ist sehr anspruchsvoll und nur bei idealen Schneeverhältnissen meisterbar: die direkte Abfahrt vom Hohen Göll über die Ostwand nach Gasteig im Tennengau.

Vier Skifahrer in der Route kurz unterhalb des Auffindeortes des Verunglückten.

Am Morgen stiegen gegen 6.30 Uhr zwei Skitourengeher in der extrem steilen und in diesem Jahr sehr lang anhaltend mit Schneegefüllten Rinne Richtung Gipfel ein. Zunächst mussten die beiden ihre Skier über mehrere Hundert Höhenmeter bis zum ersten Schnee tragen und dann gelangten sie in das schneebedeckte Gebiet. Gegen 8.45 Uhr ereignete sich dann die Tragödie . Auf rund 1950 Höhenmetern rutschte einer der beiden Skitourengeher aus und stürzte Richtung Tal. Dabei stürzte er zum Teil über felsdurchsetztes Gelände und blieb im mittleren Drittel der Rinne liegen.

Sein Begleiter setzte einen Notruf ab und nach wenigen Minuten war auch schon der Notarzthubschrauber Christophorus6 aus Salzburg über ihm. Auch die Bergrettung Hallein wurde zu dem Einsatz alarmiert. Gegen 9 Uhr hatte der Notarzthubschrauber den Begleiter und anschließend auch den Verunglücken entdeckt. Mittels Bergetau wurde der Notarzt und der Flugretter zum Verunglückten geflogen sie konnten jedoch nur den Tod des Verunglückten feststellen, er hatte beim Absturz tödliche Verletzungen erlitten.

Mittels dem Hubschrauber wurde das Opfer aber auch der Begleiter zur Rossfeldhöhenringstraße auf bayerischer Seite geflogen. Dort übernahmen in Zusammenarbeit die Deutschen und Österreichischen Polizeibeamte den Leichnam. Die österreichischen Alpinpolizisten ermitteln nun den genauen Unfallhergang und versuchen zu klären, wie es zu diesem Tragischunfall kommen konnte. Der Polizeihubschrauber Libelle 1 aus Salzburg brachte anschließend den ermittelnden Alpinpolizisten über Unglücksstelle, damit dieser aus der Luft Absturz Spuren sichern konnte.

Der Verstorbene wurde vom Tennengauer Bestatter übernommen.

aktivnews

Quelle: BGland24.de

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