Finanzierungs-Konzept zum Bahnausbau steht

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v.l. Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, MdB Stephan Mayer, MdB Claudia Horn, Leiterin Abteilung Landverkehr

Berlin/Landkreis - Schritt für Schritt geht die Planung des Gleisausbaus München-Mühldorf-Freilassing-Salzburg voran. Jetzt wurden Finanzierungspläne unterschrieben.

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Zur Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing-Salzburg hat das Bundesverkehrsministerium heute wichtige Finanzierungsvereinbarungen, im Beisein des Bundesverkehrsministers, Dr. Peter Ramsauer, MdB und des hiesigen Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer, MdB unterzeichnet. Dadurch werden zum einen der Bau eines dritten Gleises zwischen Freilassing und Salzburg sowie zum anderen der dringend benötigte zweigleisige Ausbau zwischen Altmühldorf und Tüßling gesichert.

Die heutige Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für den zweigleisigen Bahnausbau Altmühldorf-Tüßling ist ein wichtiges Signal für unsere Region. „Ich habe mich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass diese Vereinbarung nach Vorlage der technischen Unterlagen so zeitnah wie möglich unterschrieben wird, nicht zuletzt damit die Deutsche Bahn nun zügig notwendige Ausschreibungen in Gang setzen kann.“ sagte Stephan Mayer nach der Unterzeichnung der Vereinbarung im Bundesverkehrsministerium.

„Dies ist ein guter Tag für Bayern und für die Anbindung des Chemiedreiecks. Wir haben damit eine weitere entscheidende Etappen beim Ausbau der Strecke erreicht. Sobald Baurecht herrscht, sollen in beiden Abschnitten möglichst schnell die Bagger rollen“, führte der Bundesverkehrsminister, Dr. Peter Ramsauer, MdB aus. Mit seiner Anwesenheit unterstrich der Bundesminister die Bedeutung des Ausbaus der Strecke zwischen Altmühldorf und Tüßling. „Mit Realisierung dieser Maßnahmen wird eine deutlich bessere Anbindung des Chemiedreiecks auf der Schiene gewährleistet. Das stärkt die Region und den ganzen Wirtschaftsstandort Deutschland.“

Stephan Mayer erwartet nach der Unterzeichnung, dass so schnell wie möglich die Planfeststellungsverfahren abgeschlossen und mit dem Bau begonnen wird.

Wirtschaft erwartet Bahnausbau dringend

Das wird vor allem aus Sicht der Wirtschaft höchste Zeit, vor allem für die chemische Industrie ist der Ausbau wichtig, denn die Firmen rund um Burghausen haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Produkte auf der eingleisigen Strecke abzutransportieren. Dr. Willi Kleine, langjähriger Werksleiter von Wacker, dann Vorsitzender der Interessensvertretung Chemdelta Bavaria und jetzt stellvertretender Vorsitzender der Initiative „Magistrale für Europa“ sagt: „Das ist ein Schritt, den ich schon lange herbei gesehnt habe.“

Die Industrie schöpfe die Kapazität der Strecke bereits aus, der „Flaschenhals“ zwischen den Werken bei Burghausen und dem Verteilbahnhof Mühldorf müsse verschwinden. „Ich hoffe, dass dieser wichtige Abschnitt jetzt schnell gebaut wird.“ Denn der Zeitplan hat sich in den letzten Jahren stets verzögert, erinnert Kleine an den sogenannten Masterplan Bahn, der von einer Fertigstellung 2012 ausging.

Nach 2016 sage die Bahn heute 2017, das sei viel zu spät. Kleine hofft deshalb, dass es während des laufenden Planfeststellungsverfahrens keine Verzögerungen durch Einsprüche gebe. „Und, dass die Bahn dann in die Gänge kommt.“ hon

Pressemitteilung Büro des Bundestagsabgeordneten Stephan Meyer (CSU)/hon (Mühldorfer Anzeiger)

Quelle: innsalzach24.de

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