Bob-Prozess: Einigung auf Vergleich

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München/Schönau am Königssee - Die schwer verunglückte russische Bobpilotin hat sich jetzt mit dem Deutschen Bob- und Schlittenverband auf einen Vergleich geeinigt. Sie bekommt viel Schmerzensgeld.

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Vier Jahre nach einem schweren Bobunfall am Königssee haben sich eine russische Bobpilotin und der Deutsche Bob- und Schlittenverband jetzt auf einen Vergleich einigen können. Das gab das Oberlandesgericht München heute bekannt. Die junge Frau aus Russland bekommt 650.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz. Vorausgesetzt der Vergleich wird nicht angefochten. Das wird sich innerhalb der nächsten zwei Wochen entscheiden.

Neben dem Deutschen Bob- und Schlittenverband stand auch der Internationale Bob- und Schlittenverband sowie damalige Startleiter vor Gericht. Die Frau ist seit dem schweren Unfall in der Bobbahn Königssee ein Pflegefall. Die Russin war bei einem Training am Königssee von einem anderen Bob gerammt und schwerst verletzt worden. Eigentlich hätte dieser andere Bob gar nicht in die Spur geschickt werden dürfen.

Archiv: Fotos vom Unglückstag

Bilder vom Unglücksort

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: BGland24.de

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