Wolf im Inntal: Warten auf die Genanalyse

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Brannenburg/Oberaudorf - Der Präsident des Bayerischen Umweltamtes hält es schon jetzt für wahrscheinlich, dass es ein Wolf war, der in der Region eine Hirschkuh gerissen hat.

Nach dem Fund einer von einem großen Tier gerissenen Hirschkuh zwischen Brannenburg und Oberaudorf deutet alles auf einen Wolf hin. Wie der Präsident des Bayerischen Umweltamtes, Claus Kumutat, sagte, wäre auch ein großer Hund denkbar - aber eher unwahrscheinlich. Die Gegend in der die Hirschkuh gefunden wurde ist eher weniger bekannt als Ort für Hunde.

Erst die Genanalyse werde hier Klarheit bringen. Proben werden bereits von Experten untersucht. Das Ergebnis soll in etwa zwei Wochen vorliegen. Auf Grund der Gene könne man darauf schließen, aus welcher Familie das Tier stammt. Laut Kumutat gebe es einige Rudel in Italien und Frankreich, die hier im Alpenraum leben und öfter entlang des Alpenbogens wandern. Es sei durchaus denkbar, dass eines dieser Tiere dabei auch am Inn entlanggekommen ist.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

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