BRK-Ehrenmedaille am Band für Doris Huber

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Rosenheim - Die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer überreichte Doris Huber am Dienstag das Ehrenzeichen am Band für ihr 25-jähriges Jubiläum beim Bayerischen Roten Kreuz.

Die 46-jährige Buchhaltungsangestellte des Rosenheimer Schuhhersteller Gabor kam 1984 durch eine Freundin zum BRK, zunächst in die Jugendrotkreuzgruppe, später auch in die Frauenbereitschaft. Ihr Einsatzgebiet ist der Dienst am Menschen, wie die Betreuung Angehöriger bei Katastrophenfällen. Trotz der Erfahrung und den vielen Einsätzen gehen ihr gewisse Einsätze immer noch nahe, beispielsweise ein plötzlicher Kindstod. Seit dem letzten Jahr zählt auch der ambulante Besuchsdienst zu ihren Aufgaben, so besucht sie einmal in der Woche eine bettlägrige alte Dame um mit ihr Karten zu spielen oder um einfach nur zu Reden.

Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt lobte Doris Huber für ihr Engagement beim Bayerischen Roten Kreuz, sie sei wie "wenig andere" und nahezu "verheiratet mit dem BRK". Bereits seit 1984 ist sie ehrenamtlich aktiv und bildete sich in der Zeit regelmäßig bei Lehrgängen und Fortbildungen weiter, sei es im Bereich des Sanitätsdienstes oder der amulanten Betreuung.

Ehrenmedaille am Band für Doris Huber

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zeigte sich sichtlich beeindruckt von ihrer "Liebe und Bereitschaft" anderen zu helfen, wie auch von ihrer "Stetigkeit" mit der sie in all den Jahren zuverlässig für die Gesellschaft im Einsatz war. Auch wenn Doris Huber als Ehrenamtliche beim Bayerischen Roten Kreuz aktiv ist, lässt sich sagen, dass sie wöchentlich im Dienste der Gesellschaft im Einsatz war und sich sehr in die Kameradschaft einbrachte. Oberbürgermeisterin Bauer betonte, dass die Überreichung der Urkunde und des Ehrenzeichens nicht nur Anerkennung und Akzeptanz darstellen, sondern Huber dadurch eine Art Vorbildfunktion einnimmt und diese ihr zusätzlich Respekt verleiht. Trotz dieser feierlichen Ehrung machte sie auf die Nachwuchssorgen und die viele Arbeit, die bisher Zivs ausgeführt haben, aufmerksam. Öffentliche Ehrungen wie diese könnten Anreiz sein, sich mehr mit dem Thema ehrenamtliche Tätigkeit auseinanderzusetzen.

Die Oberbürgermeisterin, selbst Mitglied des Bayerischen Roten Kreuzes, stellte nocheinmal in den Vordergrund, welch großen  Nutzen persönliches Engagement habe. Es möge zwar sein, dass man sich ausgelaugt und zum Teil sogar ausgenutzt fühle, doch am Ende bleibe das gute Gefühl, ein "Gewinn für das Leben". Eben diese Handlungen stärken das Miteinander in einer Stadt wie Rosenheim.

Oberbürgermeisterin wie auch Kreisgeschäftsführer zeigten sich sichtlich Stolz über die Leistungen von Doris Huber, aber stellten auch die Probleme, die durch die vielen Neuerungen, Regelungen und die Organisation als solches, jeden Einzelnen fordern, mit dem Ziel, dass das Bayerische Rote Kreuz auch in Zunkunft "zeitgerecht" bleibt, dar.

Das nächste Jubiläum wird Doris Huber noch in diesem Jahr feiern, das 30-jährige Jubiläum bei Gabor.

nh/red

Quelle: rosenheim24.de

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