Lebensgefährtin mit Stuhl auf Kopf geschlagen

Bundespolizei verhaftet gesuchten Rumänen in Freilassing

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Freilassing / Bad Reichenhall – Die Bundespolizei hat am Dienstag (27. September) einen Rumänen verhaftet. Gegen den Mann lagen zwei europäische Haftbefehle vor. Seine Flucht endete am Bahnhof in Freilassing.

Bundespolizisten kontrollierten die Reisenden eines aus Salzburg kommenden Regionalzugs. Bei der Überprüfung der Personalien eines rumänischen Staatsangehörigen stießen die Beamten auf zwei Haftbefehle der Münchner Staatsanwaltschaft. Im Sommer 2015 soll der Gesuchte seine ehemalige Lebensgefährtin zu Boden gerissen und anschließend mit Füßen getreten haben. 

Ferner hatte er ihr offenbar einen Stuhl mit Metallbeinen auf den Kopf geschlagen. Darüber hinaus soll er im vergangenen Jahr in mindestens sechs Fällen Unternehmen mit nicht gedeckten Lastschriften betrogen haben. Dabei sei ein Gesamtschaden von etwa 500 Euro entstanden. Zudem war der 36-Jährige laut polizeilichen Ermittlungen in ein Münchner Wettbüro eingedrungen, um Bargeld in Höhe von über 8.000 Euro zu stehlen.

Wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und besonders schweren Diebstahls war der Mann europaweit mit Untersuchungshaftbefehl gesucht worden. Die Bundespolizisten beendeten seine Flucht am Freilassinger Bahnhof und lieferten den beschuldigten Rumänen in eine Haftanstalt ein. Er wird sich schon bald vor Gericht verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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