Erhöhte Waldbrandgefahr in ganzer Region!

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Archiv-Bild: Ein Hubschrauber der österreichischen Polizei mit Löschwasser-Außenlastbehälter fliegt am 28.07.2013 bei Bad Reichenhall über den Waldbrand oberhalb des Thumsees.

Berchtesgadener Land - Achtung, Waldbesucher: Aufgrund der derzeitigen trockenen Witterung ist jetzt die Waldbrandgefahr-Stufe  für ganz Oberbayern von 3 auf 4 erhöht worden!

Am heutigen Freitag, 14. März, herrscht die Stufe 3 und für morgen Samstag, 15. März 2014, wird die Stufe 4 des Waldbrandgefahrenindex vorausgesagt.

„Wir raten den Waldbesuchern, Vorsicht walten zu lassen und das von Anfang März bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten“, so das Landratsamt Berchtesgadener Land. Den Waldbesitzern wird geraten, anfallenden Reisig oder Kronenmaterial derzeit nicht zu verbrennen. Mit einer Entspannung der Gefahrenlage wird nach den zu erwartenden Niederschlägen für Sonntag gerechnet.

Am gestrigen Donnerstag, 13. März 2014, war bereitsin einem Waldgebiet bei Berchtesgaden Feuer ausgebrochen. Zu Glück wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgaden

UPDATE, 12.45 Uhr: Erhöhte Waldbrandgefahr in ganz Oberbayern

Für Freitag, 14. März, bis einschließlich Samstag, 15. März 2014, jeweils ab 13 Uhr hat die Regierung von Oberbayern jetzt wegen der erhöhten Waldbrandgefahr in Oberbayern die tägliche Luftbeobachtung angeordnet. Diese Entscheidung er- folgte in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d.Ilm, das für Oberbayern zuständig ist. Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Beobachtungsflüge der Flugbereitschaft Oberbayern mit den ausgebildeten amtlichen Luftbeobachtern finden einmal täglich statt.

Aufgrund der zunehmenden Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahrenindex aktuell für einzelne Bereiche in Oberbayern eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Bereichen der Katastrophenschutzbehörden.

Warnhinweise für die Bevölkerung:

Die Regierung von Oberbayern bittet wegen der bestehend hohen Waldbrandgefahr dringend darum, in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon keine offene Feuerstätte zu errichten oder zu betreiben, kein Feuer anzuzünden oder zu betreiben, keine Bodendecken abzubrennen oder Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusengen. Außerdem darf in einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon kein offenes Licht angezündet oder verwendet werden und es dürfen keine brennenden oder glimmenden Sachen weggeworfen oder sonst unvorsichtig gehandhabt werden. Es darf im Wald auch nicht geraucht werden. Dies gilt auch für Waldbesitzer und für Personen, die im Wald mit Arbeiten beschäftigt sind, sowie für Jäger.

Weitere Informationen: www.lrst-oberbayern.de

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern  

Quelle: BGland24.de

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