Waffen für Paris-Anschläge geliefert?

Nach A8-Festnahme: Gerichtstermin verschoben

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Auf diesem A8-Parkplatz bei Bad Feilnbach war der Terrorverdächtige im November 2015 verhaftet worden.

Bad Feilnbach/München - Am 5. November 2015 wurde ein Montenegriner mit einem riesigen Waffenarsenal auf der A8 bei Bad Feilnbach verhaftet. Gibt es einen Bezug zu den Terroranschlägen in Paris?

Update - Montag 14.30 Uhr:

Aufgrund einer Erkrankung des Verteidigers findet der Prozess heute nun doch nicht statt. Das Landgericht München I muss einen neuen Termin für den Prozessstart festlegen. 

Vorbericht Montag 8.50 Uhr:

Der 51-jährige Saisonarbeiter sitzt seit seiner Festnahme in Untersuchungshaft und muss sich ab heute Vormittag vor dem Landgericht München I verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schwere Straftaten vor, darunter Einfuhr von Kriegswaffen und Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdeten Gewalttat. Bei den Waffen handelte es sich unter anderem um Sturmgewehre, Handgranaten, mehr als 200 Gramm Sprengstoff und hunderte Schuss Munition.

Zudem soll im Navigationsgerät des Fahrzeuges, mit dem der Montenegriner unterwegs war, eine Pariser Adresse gespeichert gewesen sein. Außerdem wurde nach der Festnahme mit einer französischen Nummer auf dem Handy des Montenegriners angerufen. Der Mann behauptete bisher, in Paris lediglich den Eiffelturm besichtigen zu wollen und will von den Waffen in seinem Wagen nichts gewusst haben. All diese Fragen sowie viele weitere muss nun der Prozess klären.

mw

Quelle: mangfall24.de

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