"Versuchskaninchen" machten Abitur

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"Garten der Phantasie" von Isabella Kappel, Klasse 10b.

Rosenheim - Zwei verschiedene Abiturfeiern, das kam bisher nicht oft vor in der Geschichte des Finsterwalder-Gymnasiums (FWG).

Die erste Feier zur Entlassung der Abiturienten fand im Ballhaus bereits Anfang Mai statt. Alle angetretenen Schüler des G9-Jahrgangs bestanden das Abitur, knapp zehn Prozent sogar mit einem Gesamtergebnis von "sehr gut". In ihrer Rede forderte Schulleiterin Lisa Hauzenberger-Recher die Absolventen auf, "mit den in Schule und Freizeit erworbenen Kompetenzen und den Möglichkeiten des Internets die Zukunft sinnvoll, gerecht und verantwortungsbewusst zu gestalten". Die zweite Feier war dann im Juli im Kuko. In einer stimmungsvollen Feierstunde wurden die "Versuchskaninchen", wie zwei Schülerinnen den ersten G8-Jahrgang humorvoll nannten, verabschiedet. Auch hier konnten beachtliche Erfolge erzielt werden.

Nach einjähriger Pause stand im abgelaufenen Schuljahr wieder der Besuch im Berufsinformationszentrum für die Schüler der neunten Klassen auf dem Programm. Berufsberaterin Müller zeigte den Schülern in einem Einführungsvortrag die verschiedenen Möglichkeiten für ihre weitere Schullaufbahn auf. Anschließend gab es einen Test, der sofort ausgewertet wurde. Anhand der Ergebnisse konnten die Schüler erkennen, welche Berufe für sie in Frage kommen könnten, wie die Beratungslehrerin Therese Oettl-Maul berichtet. Um weitere Informationen über diese Berufe und deren Ausbildung zu erfahren, ging es abschließend in das Informationszentrum, wo sich die Schüler die entsprechenden Informationen einholen und auch noch mal Fragen stellen konnten.

Auch Suchtprävention spielt eine wichtige Rolle am Finsterwalder-Gymnasium. In den vier siebten Klassen fand ein Projekt mit interaktiven Workshops statt. Die Schüler hatten die Möglichkeit, Präventionsseminare zu besuchen. Interessierte Lehrer wurden speziell geschult, um auch später im Schulalltag als Ansprechpartner für die Schüler dienen zu können. Die achten Klassen besuchten die Ausstellung "Na toll! - Alkohol und Jugendliche", und die neunten Klassen hatten im Rahmen des Biologieunterrichts Fachpersonal des Inn-Salzach-Klinikums zu Besuch, das über seine Arbeit berichtete und Fragen zu Suchterkrankungen beantwortete. Auch am bewährten internationalen Wettbewerb "Be smart - dont start", bei dem sich eine Reihe Klassen freiwillig dazu verpflichten, Nichtraucher zu bleiben, konnten laut der Beauftragten für Suchtprävention, Claudia Schnäbele-Wiens, die fünften bis neunten Klassen teilnehmen.

dm/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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