Fischer retten Jungfische vor dem Vertrocknen

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Rosenheim - Nach heftigen Regenfällen war der Inn stark angeschwollen. Dann aber sank der Pegel, und Tausende Jungfische und unzählige Kaulquappen blieben in der Innflutmulde zwischen Rosenheim und Langenpfunzen zurück.

Sie wären vertrocknet, hätten die Fischer des Kreisfischereivereins nicht eingegriffen.

Durch den sinkenden Pegel des Inns bildeten sich auf dem weitläufigen Überschwemmungsgebiet Restwasserflächen, in denen die Tiere eingeschlossen waren. Eine sofort eingeleitete Abfischaktion brachte nicht das gewünschte Ergebnis, da dies durch den Schilfbewuchs behindert wurde. Schließlich entschloss man sich, die Lacken durch Aufgraben zu verbinden und an ausgesuchten Stellen zu vertiefen. Neben dem sinkenden Wasserspiegel drohte zusätzlich eine Überhitzung, da die Wassertemperatur fast 30 Grad erreicht hatte.

Nachdem man mit dem Grundeigentümer gesprochen hatte, wurde in einer Blitzaktion bei der Stadt eine Genehmigung und über den Kraftwerksbetreiber ein Bagger beschafft. Nach einem halben Tag Baggerarbeit war die aktuelle Situation nicht nur unter Kontrolle. Diese Fischfalle wurde auch für die nächsten Überschwemmungen entschärft. An einer endgültigen Lösung im Rahmen einer Sanierung von Altwassern und Innnebenarmen wird noch gearbeitet.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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