Flötzingerwiese: Neue Krippe beschlossen

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Rosenheim – Es ist beschlossen: Auf der Flötzingerwiese an der Gaborhalle wird eine viergruppige Kinderkrippe entstehen. Die Gesamtkosten werden auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt.

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss den Grundsatzbeschluss für den Neubau einer viergruppigen Kinderkrippe auf der Flötzingerwiese an der Gaborhalle gefasst. Dort will die Arbeiterwohlfahrt auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück, das der Stadt gehört, das Gebäude errichten. Die AWO beabsichtigt, das Grundstück auf Erbbaurechtsbasis zu übernehmen.

Der Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien hatte im September und der Stadtrat in seiner Oktobersitzung beschlossen, diese Pläne weiterzuverfolgen und umzusetzen.

Der Planentwurf der AWO sieht ein zweigeschossiges Gebäude ohne Unterkellerung vor. Zwei Krippengruppen befinden sich im Erdgeschoss, die anderen beiden im ersten Obergeschoss. Die Gesamtkosten werden auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt.

Der Stadt wurden von der Regierung von Oberbayern bereits Fördermittel aus dem Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die AWO kann aus eigenen mitteln 400.000 Euro aufbringen, womit der Stadt eine Nettobelastung in Höhe von rund 450.000 Euro bleibt, was einer Übernahme der verbleibenden Kosten nach Abzug der Förderung von 53 Prozent entspricht. Gemäß den Statuten des Investitionsprogramms sind mindestens 50 Prozent der Restkosten von der Stadt zu tragen. Der Investitionszuschuss an die Arbeiterwohlfahrt beläuft sich damit auf rund 1,6 Millionen Euro.

Im Zusammenhang mit dem Neubau muss der sogenannte "Medienstandort" an der Gaborhalle verlegt werden, da ansonsten eine Feuerwehrzufahrt für die Gaborhalle nicht mehr gewährleistet ist. Mit Blick auf die ratlosen Mienen der Ausschussmitglieder erläuterte Baudezernent Helmut Cybulska, unter dem "Medienstandort" sei die Aufstellfläche für einen Rundfunk- und Fernseh-Übertragungswagen zu verstehen.

Der Standplatz soll auf eine durch Rasensteine befahrbar zu machende Rasenfläche vor die Gaborhalle verlegt werden, die Kosten dafür werden mit rund 10.000 Euro angesetzt. Darin enthalten sind die Umlegungskosten für die Datenkabel-Anschlüsse am der Halle. Diese Kosten dafür übernimmt die Stadt. Die Verlagerung soll im Frühsommer erfolgen, damit im Sommer mit den Bauarbeiten an der Kinderkrippe begonnen werden kann und es zu keinerlei Beeinträchtigungen bei der Baustelle kommt.

re/hh/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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