Böller explodieren: LKA-Teams sichern Spuren

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Großkarolinenfeld - Am Donnerstagabend kam es zu einem Brand in einem Reihenhaus. Auch Böller explodierten. Ein Mann wurde dabei schwerst verletzt. Jetzt ermittelt das LKA:

UPDATE, Freitag, 9.35 Uhr

Am Morgen nach dem Brand gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Wie Sprecherin Eva Legath vom Bayerischen Landeskriminalamt auf Anfrage von rosenheim24.de sagte, seien derzeit zwei Ermittlungsteams des LKA am Brandort, um Spuren zu sichern. Bereits in der Nacht sei ein Team vor Ort gewesen. Jedoch habe dieses das Haus wegen der Löscharbeiten und der Rauchentwicklung zu diesem Zeitpunkt nicht betreten können. Völlig unklar ist außerdem immer noch, welche Art von Böllern genau im Keller des Hauses gelagert waren.

UPDATE 21.20 Uhr: Verletzt beim Löschversuch

Die Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd: 

Am Donnerstagabend, 5. März 2015, wurde die Integrierte Leitstelle wegen einer Explosion und starker Rauchentwicklung alarmiert. Nach wenigen Minuten waren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten am Einsatzort. Der Bewohner des Wohnhauses erlitt bei Löschversuchen Verletzungen und wurde nach notärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Nachdem die Meldung über den Brand um 18:14 Uhr eingegangen war, wurden von dort die Feuerwehren aus der Umgebung von Großkarolinenfeld zum Unglücksort geschickt.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf den allein im Anwesen befindlichen Bewohner, der sich beim Versuch, das Feuer im Keller einzudämmen, Brandverletzungen und eine Rauchvergiftung zugezogen hatte.

Aus dem Keller schlugen Flammen, die von den Feuerwehrkräften, die wegen der starken Rauchentwicklung mit schwerem Atemschutz agierten, schnell gelöscht werden konnten. Weitere Personen waren nicht im Gebäude und auch das Nachbaranwesen blieb unversehrt.

Fotos vom Feuerwehreinsatz:

Großkaro: Explosionen im Wohnhaus-Keller

Von der Feuerwehr wurden am Brandherd im Keller einige Silvesterböller festgestellt, die wegen des aus unbekannter Ursache ausgebrochenen Feuers losgegangen waren.

Die Polizeiinspektion Bad Aibling sicherte den Unglücksort. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zur bis dato unbekannten Brandursache aufgenommen.

Der Brand- und Rauchschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Am Unglücksort waren ca. 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdiensten und THW.

UPDATE 20.45 Uhr: In Spezialklinik geflogen

Nach neuen Informationen wurde der Schwerstverletzte gegen 20 Uhr mit einem Rettungshubschrauber aus Regensburg in eine Spezialklinik nach München geflogen. Er hat schwerste Brandverletzungen.

Besonders dramatisch: Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte am Ort explodierten noch immer Feuerwerkskörper im Keller.

UPDATE 19.05 Uhr: Explosionen im Keller

Entgegen der Erstmeldung steht nicht das ganze Haus im Vollbrand, sondern das Feuer beschränkte sich auf den Keller. Der Brand wurde mittlerweile gelöscht.

Eine Person soll schwerst verletzt sein. Sie befand sich zum Unglückszeitraum alleine im Haus. Offenbar gingen im Keller gelagerte Feuerwerkskörper hoch. Die verletzte Person wird nun mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Aufgrund des dichten Qualms im Gebäude können die Polizisten derzeit nicht ins Haus.

Erstmeldung der Polizei

Nach ersten Informationen der Polizei kam es gegen 18.15 Uhr am Donnerstag zu dem Feuer im Dimmlingweg. Ein Wohnhaus soll im Vollbrand stehen, eine Person verletzt sein. Über die Schwere der Verletzungen und die Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden.

Der Feuerwehreinsatz läuft! Zur Klärung der Brandursache ist der Kriminaldauerdienst Rosenheim am Brandort.

Unbestätigten Informationen von rosenheim24.de zufolge explodierten im Keller des Hauses Feuerwerkskörper.

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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