Nach dem Aiblinger Zugunglück

Kommt jetzt ein Handy-Verbot für alle Fahrdienstleiter? 

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Ein Symbolbild aus einem Stellwerk. Ein Fahrdienstleiter telefoniert.

Bad Aibling - Am Dienstag und Mittwoch überschlugen sich die Nachrichten zum Zugunglück von Bad Aibling. Der Fahrdienstleiter ist nun in U-Haft und ein zwölftes Todesopfer ist zu beklagen. 

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Nun packt ein Insider aus! Gegenüber dem Münchner Merkur beschrieb ein Fahrdienstleiter aus Oberbayern, wie es ist, diesen Beruf auszuüben. "Im Gegensatz zum schillernden Fluglotsen hat unser Job ja leider wirklich kein tolles Image". Man verbinde damit eine langweilige und biedere Arbeit, tatsächlich sei es aber ein spezialisierter, verantwortungsvoller Beruf mit "nicht übermäßiger" Bezahlung, so der Mann, der anonym bleiben wollte.

Spielen am Arbeitsplatz bei der DB klar verboten

In den Arbeitsvorschrift für Mitarbeiter im Bahnbetrieb stehe eindeutig, dass diese "Ton-, Funk-, Fernseh- oder datenverarbeitende Geräte nur betreiben" dürfen, sofern diese "für das Verrichten der ihnen übertragenden Tätigkeiten erforderlich sind." Mit anderen Worten: Es galt ein eindeutiges "Daddel-Verbot" für den Fahrdienstleiter, der trotzdem mit seinem Handy während seiner Arbeitszeit durch ein Spiel abgelenkt wurde. 

Kommt jetzt ein Handy-Verbot?

Ein generelles Handy-Verbot für Fahrdienstleiter kommt aber nicht. Ein Bahnsprecher sagte dem Merkur, dass dann auch niemand in der Pause telefonieren könne und ein solches Verbot auch nicht kontrollierbar sei.  

Lesen Sie den ganzen Beitrag hier auf merkur.de

Quelle: mangfall24.de

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