Herbstfest: Neue Parkregeln, mehr Toiletten

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Mit diesen Vorschlägen wird sich die Stadtverwaltung an die betroffenen Bürger wenden. Änderungen sind möglich.

Rosenheim - Diesmal soll alles anders werden: Keine wilden Biesler mehr am Zaun, kein Erbrochenes im Vorgarten, keine zugeparkten Hofeinfahrten. Die Anwohner hoffen auf die neuen Regelungen.

Zumindest erhoffen sich Stadt und Wirtschaftlicher Verband einiges von neuen Regelungen beim Herbstfest 2011. Diesmal sollen sich die Anwohner nicht über die Wiesn ärgern, sondern auch ihren Spaß haben.

Viele Autofahrer versuchen, beim Herbstfest so nahe wie möglich an der Loretowiese zu parken. Dort waren dann bisher häufig die Staßen verstopft, es entstand unnötiger Parksuchverkehr, und so mancher Anlieger konnte nicht mehr in sein Grundstücke einfahren, weil dort ein fremdes Auto die Zufahrt versperrte.

Das soll nun ein Ende haben. Die Damen und Herren der Kommunalen Verkehrsüberwachung machen während des Herbstfestes nicht, wie sonst üblich, um 18 Uhr Feierabend. Vielmehr werden sie bis 21 Uhr den Stift zücken, um Strafzettel auszuschreiben.

Zudem erfolgt während der Herbstfestzeit eine Ausweitung bestehender Parkregelungen für Anwohner. Fremden ist es verboten, manche Straßen in der Umgebung der Loretowiese zwischen 18 und 24 Uhr zu befahren. In diesen Gebieten, wo normalerweise unbeschränktes Parken möglich ist, dürfen dann auch nur noch Anwohner ihre Autos abstellen.

Zu den Halteverbotsregelungen im Gebiet zwischen Friedhof und Gabelsbergerstraße bis zur Straße Am Stocket kommen weitere hinzu, und zwar in der Frauenhoferstraße, der Kurt-Huber-Straße und in der Straße Am Stöttenfeld. Dies geschieht auch, um die Straßen als Rettungswege für Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Die Durchfahrtsbreite beträgt in diesen Straßen größtenteils weniger als 2,70 Meter. Bereits außerhalb der Herbstfestzeit ist es für Rettungsfahrzeuge zeitweise schwierig, dort durchzukommen. Die Situation verschärft sich regelmäßig während der Wiesn.

In der Pfandl-, Justus- von Liebig- und Schmellerstraße sowie in der Straße Am Stocke weist die Stadt in der Wiesnzeit Bewohnerparkzonen aus, die sich im Bedarfsfall auch auf den Friedhofsweg ausweiten lassen. Damit besteht dort außerhalb der Öffnungszeiten des Friedhofes keine Parkmöglichkeit mehr für Nicht-Anwohner. Gleichzeitig gilt zwischen 18 und 24 Uhr - außer für Anwohner - ein Einfahrverbot aus Richtung Gabelsbergerstraße. Ähnliches gilt für die Steinbökstraße/Am Neubau, den Tulpen-/Astern- und Nelkenweg und die Straße Am Ledererbach.

Den Verantwortlichen der Stadtverwaltung ist bewusst, dass sich die Probleme in die angrenzenden Wohngebiete verlagern könnten. Deshalb folgen einer Bilanz nach der Wiesn eventuell weitere Verbesserungsvorschläge.

Die zusätzlichen Busse des Regionalverkehrs fahren während der 17 Wiesntage auch die Haltestellen bei der Polizei und beim Karolinen-Gymnasium an. Stadtbusse bringen die Herbstfest-Heimkehrer zur zentralen Ombnisbushaltestelle in der Stollstraße, wo ein Umsteigen in den Promille-Express möglich ist. Dafür wird am Herbstfestausgang in der Herbststraße eine Haltestelle eingerichtet - ganz in der Nähe der zusätzlichen neuen Toiletten.

Mit diesen Verbesserungsvorschlägen wird sich die Stadtverwaltung noch vor Beginn der Wiesn an die betroffenen Anlieger wenden. Änderungen sind auf Wunsch möglich.

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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