Irakische Kinder werden nicht abgeschoben

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Am Bahnhof Rosenheim endete an Silvester die Odyssee zweier irakischer Kinder.

Rosenheim - Happy End im Fall der zwei irakischen Kinder. Sie wurden am Silvesterabend am Bahnhof von der Polizei aufgegriffen und der Stadt in Obhut übergeben. Lange sah es so aus, als müssten sie abgeschoben werden...

Laut der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelika Graf nimmt die Geschichte um die beiden irakischen Kinder nun doch ein glückliches Ende. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer hatte ihr mitgeteilt, dass Verwandte der beiden irakischen Kinder in Hannover ausfindig gemacht werden konnten und die Kinder bereits dorthin gebracht wurden.

So wurden die Kinder gefunden

Eine 26-jährige Raublingerin hat das Jahr 2010 mit einer guten Tat beendet. Sie bewies Zivilcourage und pfuschte so professionellen Menschenschleusern ins Handwerk. Die junge Frau war am späten Silvesterabend im letzten Zug von Raubling nach Rosenheim unterwegs. Der Zug war in Innsbruck gestartet und hatte über Kufstein seinen Weg in die Innstadt genommen.

In ihrem Abteil bemerkte die Frau zwei kleine Kinder. Die beiden waren offensichtlich allein unterwegs, völlig übermüdet, nur mit dünnen Jacken bekleidet und der deutschen Sprache nicht mächtig. Die 26-Jährige wunderte sich. Und entschloss sich schließlich, die Polizei zu informieren.

Die Polizeibeamten erwarteten den Zug dann bereits am Bahnsteig und nahmen die beiden Kleinen in Gewahrsam. Die Person, die die Kinder eigentlich hätte abholen sollen, hatte angesichts der Polizeibeamten offensichtlich die Flucht ergriffen.

Mittlerweile sind die Findelkinder - der Bub fünf Jahre alt und das Mädchen acht - in einem Fürstätter Kinderheim untergebracht. Die Kommunikation gestaltet sich schwierig, alles, was die Beamten und die Zuständigen des städtischen Jugendamtes bisher herausfinden konnten, ist: Die Kinder stammen aus dem Irak und waren in Innsbruck in den Zug nach Rosenheim gesetzt worden.

Quelle: rosenheim24.de

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