Kathrein-Hotel: Es wird wieder verhandelt

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Rosenheims OB Bauer und Anton Kathrein: Kommt es doch zur Einigung beim Projekt "Kathrein-Hotel"?

Rosenheim - Die Eiszeit ist vorbei: Im Streit um das am Happinger See geplante Kathrein-Hotel haben die Stadt und der Unternehmer jetzt "konstruktive"  Gespräche aufgenommen.

Das geplante Kathrein-Hotel am Happinger See

Zu einem konstruktiven Gespräch über das geplante Hotelprojekt am Happinger See sind Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und der Rosenheimer Unternehmer Prof. Dr. Anton Kathrein zusammengetroffen. Bei dem Termin ging es darum auszuloten, ob und gegebenenfalls wie die unterschiedlichen Interessen des Investors und der Stadt doch noch unter einen Hut gebracht werden können. Prof. Dr. Kathrein betonte noch einmal ausdrücklich, dass er den ins Auge gefassten Standort und den Wirtschaftsstandort Rosenheim insgesamt für ein solches Investment für bestens geeignet halte.

In weiteren Planungsgesprächen soll ausgelotet werden, wie die öffentliche Nutzung dauerhaft gesichert und die naturschutzfachlichen und planungsrechtlichen Voraussetzungen zum Bau des Hotels geschaffen werden können. Geprüft werden soll zunächst, die Frist für die Ausübung des Vorkaufsrechts durch eine Vereinbarung zwischen der Verkäuferin und Prof. Dr. Kathrein zu verlängern. „Eine solche Vertragsergänzung nähme den hohen Zeitdruck von allen Beteiligten. Prof. Dr. Kathrein kann das Projekt zusammen mit seinen Architekten dem Stadtrat vorstellen. Das wäre für ein konstruktives Ergebnis förderlich, das die Interessen des Investors und der Stadt ausgewogen und einvernehmlich berücksichtigt“, so die Oberbürgermeisterin.

Anton Kathrein stellt sein Hotelprojekt vor:

Weiterhin bekräftigte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bei dem Gespräch das grundsätzliche Interesse der Stadt an der Verwirklichung moderner Hotelprojekte zur Stärkung des Tourismus-Standorts Rosenheim. „Für die Stadt geht aber kein Weg daran vorbei, dass der seit 1934 öffentlich genutzte See auch weiterhin öffentlich zugänglich sein muss. Wir stehen in dieser Frage gegenüber den Rosenheimer Bürgerinnen und Bürgern im Wort und in der Verantwortung“, so die Oberbürgermeisterin. Prof. Dr. Kathrein verwies auf die Chancen des Projekts. „Wenn es die Stadt wünscht, bin ich auch grundsätzlich bereit, eine öffentliche und gebührenfreie Nutzung von Teilen des Areals im Rahmen der weiteren Planungen zu berücksichtigen. Allerdings ist es für das Konzept zwingend notwendig, die Wiese vor dem Hotel und der Restaurantterrasse für dessen Gäste und damit dieser Öffentlichkeit zu reservieren“, so der Unternehmer.

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Aus unserem Video-Archiv:

Wie der Steit begann: Die Stadt nutzt ihr Vorkaufsrecht für ein Grundstück am Happinger See - ein Hotelbau-Projekt von Unternehmer Anton Kathrein scheint damit geplatzt. Er reagiert aufs Höchste verärgert und verkündet einen Investions- und Einstellungsstopp in seinen Rosenheimer Werken.

Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nimmt zum Kathrein-Boykott Stellung:

Quelle: rosenheim24.de

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