Seit vier Wochen kaum Regen

Warnung vor Waldbrandgefahr im Freistaat

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In vielen Teilen Europas verursacht die anhaltende Trockenheit bereits große Waldbrände, etwa wie hier im Bild in Galizien.

München - Der Juni war deutlich zu nass und nun droht im August Trockenheit. Der Deutsche Wetterdienst warnt deswegen vor Waldbränden in Bayern.

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Nachdem es in weiten Teilen Bayerns seit fast vier Wochen kaum geregnet hat, steigt im Freistaat die Waldbrandgefahr. “Vor allem inder Mitte und im Norden Bayerns kann es in den kommenden Tagen akut werden“, sagte Diplom-Meteorologe Gerhard Hofmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in München. Für Bayern meldet der Wetterdienst bis zum Mittwoch fast überall die Warnstufe 3. In Unterfranken steigt sie teilweise sogar auf 4. Insgesamt gibt es fünf Warnstufen.

Für die Alpenregionen sieht der Wetterdienst zunächst noch keine Gefahr. “In den vergangenen Tagen gab es im Süden Bayerns recht kräftige Niederschläge, da dürfte es noch keine Waldbrandgefahr geben. Im Norden sieht das schlechter aus.“ Dort habe es bisher im August durchschnittlich nur etwa zehn Liter Regen pro Quadratmeter gegeben. “Das ist für einen Sommermonat zu wenig“, sagte der Leiter der bayerischen DWD-Klimaabteilung. In Franken habe es Mitte Juli zum letzten Mal stark und lange genug geregnet.

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Die Wettervorhersage verspricht zudem auch für die kommenden Tage warmes und trockenes Wetter. Lediglich am Donnerstag und Freitag sorge eine Kaltfront kurzzeitig für eine Abkühlung. Schon am Wochenende aber meldet sich der Hochsommer mit Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius zurück, lautet die Prognose.

dpa

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