Rennfahrer Martin Tomczyk besiegt

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Spannung auf der Medienbühne: DTM-Rennfahrer Martin Tomczyk (Zweiter von links) zeigte sich zwar optimistisch. Am Schluss reichte sein Können an der Spielkonsole aber nicht für einen Sieg aus. Gewinner wurde Martin Niedermayer aus Aßling (Zweiter von rechts). Der hatte sich gegen Valentin Pfaffinger (rechts) und Marc Kellermann (Dritter von rechts) durchgesetzt.

Rosenheim - Mit Motorsport hat Martin Niedermayer eigentlich "nichts am Hut". Trotzdem gelang dem 19-jährigen Aßlinger am Sonntag auf der Neuen Messe in Rosenheim unglaubliches!

Er schlug beim Autorennen den bekannten DTM-Fahrer Martin Tomczyk. Zum Einsatz kamen dabei aber keine echten Rennautos, sondern eine Spielkonsole.

Der gebürtige Rosenheimer Martin Tomczyk lebt heute in Basel und hat im Motorsport schon viel erreicht. Höhepunkt seiner Karriere war der DTM-Sieg in Barcelona im Jahr 2006. Auf der Medienbühne erzählte der 28-jährige Rennfahrer den beiden OVB- Redakteuren Uli Nathen und Thomas Neumeier von seiner Karriere und seiner Leidenschaft für Autos und Geschwindigkeit.

Der DTM-Sport erfreue sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen seiner Härte. Denn Duelle und damit verbundene "Autokontakte" seien im Gegensatz zur Formel Eins an der Tagesordnung. "Wenn Formel-Eins-Fahrer zu uns kommen, tun sie sich oft schwer. Sie sind diese harten Manöver nicht gewohnt", erzählte Tomczyk.

Der Rennfahrer fährt nicht nur im realen Leben gerne in schnellen Autos. Er liebt es auch mittels Spielkonsole und Computer Autorennen nachzustellen. "Das macht jede Menge Spaß", gestand der Motorsportler auf der Medienbühne, auch wenn diese Art des Wettkampfes natürlich nicht mit einem echten Rennerlebnis vergleichbar sei. Sein Können an der Spielkonsole stufte Tomczyk als "sehr gut" ein. Doch am Schluss reichte seine Leistung in diesem Bereich nicht aus, um ganz an die Spitze zu kommen. "Mit diesem Abschneiden bin ich überhaupt nicht zufrieden", ärgerte sich der Motorsportler über das Rennen, das die Messebesucher per Großleinwand mitverfolgen konnten.

Den schnellen Reaktionen des 19-jährigen Martin Niedermaier hatte Tomczyk nichts entgegenzusetzen. Niedermaier lag am Schluss mit neun Sekunden deutlich in Führung und verwies mit dieser Zeit auch seine beiden Mitkonkurrenten auf die nachfolgenden Plätze.

Verlierer gab es aber eigentlich keine. Denn auch Marc Kellermann und der erst zwölfjährige Valentin Pfaffinger konnten sich über attraktive Preise freuen. Für den Sieger gab es sechs Eintrittskarten für das kommende DTM-Rennen in Venedig und einen Taschengeld-Gutschein in Höhe von 500 Euro, gesponsert vom OVB. Platz "Zwei" wurde mit vier Eintrittskarten und Platz "Drei" mit zwei Eintrittskarten belohnt.

wu/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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