Am Münchner Hauptbahnhof aus Zug geworfen

Rosenheimer (33) wurde von vier Polizisten zur Wache getragen

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München - Ein 33-Jähriger, der am Montag kurz nach Mitternacht von einer Bahnfahrt ausgeschlossen wurde, widersetzte sich den Maßnahmen der Bundespolizei. Die Blutentnahme in der Rechtsmedizin konnte nur mit zwangsweiser Unterstützung von vier Beamten vorgenommen werden.

Der Zugbegleiter des RE57054 schloss einen alkoholisierten Fahrgast gegen 0.05 Uhr vor der Abfahrt am Münchner Hauptbahnhof von der Mitfahrt aus. Als der 33-Jährige sich weigerte den Zug zu verlassen wurde eine Streife der Bundespolizei gerufen. Der sichtlich alkoholisierte Mann aus Rosenheim zeigte sich auch gegenüber den Beamten sehr unkooperativ.

Nach Aussprache eines Platzverweises sperrte sich der 33-Jährige beim Verlassen des Zuges und versuchte eine Beamtin wegzuschieben. Der Mann wurde daraufhin überwältigt und musste von vier Beamten zur Dienststelle getragen werden. Dort verweigerte er eine freiwillige Atemalkoholkontrolle, die daraufhin von der Staatsanwaltschaft angeordnet wurde.

In der Rechtsmedizin wehrte sich der Rosenheimer gegen die Blutentnahme, die von einer Ärztin erst durchgeführt werden konnte, als vier Beamte den Mann hielten. Anschließend wurde der amtsbekannte 33-Jährige in Schutzgewahrsam genommen und bis 5 Uhr morgens auf der Wache ausgenüchtert. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion München

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