Über 180 Millionen für den Straßenbau

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Rosenheim - 180 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in den oberbayerischen Straßenbau investiert. Zu den größeren Baumaßnahmen gehört unter anderem die Westtangente.

Dank der allgemein guten Haushaltslage wurden 2014 im oberbayerischen Bundesstraßennetz 2014 rund 80 Millionen Euro und im Staatsstraßennetz rund 54 Millionen Euro verbaut. Auch der kommunale Straßenbau in den oberbayerischen Landkreisen, Städten und Gemeinden profitierte im vergangenen Jahr mit einer Fördersumme von rund 46 Millionen Euro von der guten Finanzlage.

Regierungspräsident Hillenbrand freut sich über die zunehmenden Investitionen in die Erhaltung des Straßennetzes: „Wir müssen künftig noch mehr in den Erhalt unserer Verkehrsinfrastruktur investieren und gezielt Schwerpunkte bei der Beseitigung von Engpässen und Unfallstellen setzen. Letztlich ist eine gut funktionierende und intakte Straßeninfrastruktur die Basis für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Jeder Euro ist eine Investition in die Zukunft unserer Region.“

Insgesamt wurden 2014 im Regierungsbezirk Oberbayern in den Neu- bzw. Ausbau und die Erhaltung der Bundesstraßen rund 80 Millionen Euro investiert. Als größere laufende Baumaßnahmen nennt Hillenbrand den 1. Bauabschnitt der B15-Westtangente Rosenheim, die Umfahrung Saulgrub im Zuge der B23, den 3- streifigen Ausbau der B17 südlich Mundraching und den Baubeginn des Ausbaus der B16 bei Ernsgaden sowie die B472-Umfahrung von Hohenpeißenberg.

Aber auch im oberbayerischen Staatsstraßennetz wurden viele Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 54 Millionen Euro umgesetzt. So konnte die Ortsumfahrung Lenting-Kösching im Zuge der Staatsstraße 2335 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben werden.

Zufrieden zeigt sich Hillenbrand auch über den Baufortschritt an der Ortsumfahrung von Vogtareuth und der Verlegung der Staatsstraße 2063 nördlich von Seeshaupt. Diese beiden Projekte werden noch in diesem Jahr wirksam.

Schließlich konnten in Oberbayern zwölf Radwege an Bundes- und Staatsstraßen mit insgesamt um die elf Kilometern Länge fertig gestellt werden – ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt auch für die Umwelt.

Der kommunale Straßenbau in Oberbayern wurde im letzten Jahr mit Mitteln aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) in Höhe von rund 46 Millionen Euro gefördert.

Pressemeldung Regierung von Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

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