Germany's Next Topmodel

Bürgermeister drückt Franzi die Daumen

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Bürgermeister Erwin Baumgartner drückt "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin Franziska die Daumen - und hofft auf positive Werbung für die Region durch die Klum-Show.
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Neumarkt-St. Veit - Wenn Franzi auf ProSieben um eine Modelkarriere kämpft, fiebert wahrscheinlich die halbe Stadt mit der 17-Jährigen - darunter auch Bürgermeister Baumgartner.

Die 17-Jährige Franzi bekommt auf dem Weg zum Topmodel prominente Unterstützung aus Neumarkt-St. Veit. Bürgermeister Erwin Baumgartner hat sich im Gespräch mit unserer Redaktion als Fan der jungen Frau geoutet. "Ich finde ganz toll, dass das Mädchen sich das getraut hat, und ich wünsche ihr alles Gute", sagte Baumgartner.

Die erste Folge der neuen Staffel von Germany's Next Topmodel am vergangenen Donnerstagabend hat das Stadtoberhaupt zwar verpasst. Wie es für Franzi gelaufen ist, wollte Baumgartner aber so schnell wie möglich wissen. Noch am Abend hat er mit Franzis Mutter telefoniert und sich nach dem Verlauf der Sendung erkundigt. Auf diesem Wege hat Baumgartner dann auch die frohe Botschaft erfahren: Franzi hat sich durchgesetzt und ist weiter in der Sendung dabei. Von der kommenden Folge (nächsten Donnerstag, 20.15 Uhr, auf ProSieben) möchte der Bürgermeister sich deshalb gerne selbst ein Bild machen.

Franzis Leistung soll honoriert werden

Dass aus Neumarkt-St. Veit vielleicht bald ein Supermodel kommt, weiß Baumgartner übrigens schon länger. "Das habe ich schon letztes Jahr mitbekommen. Bei einer Schülerehrung im Rathaus war Franziska wegen Dreharbeiten in der Südsee nicht da", erinnerte sich der Bürgermeister. Wie Baumgartner weiter erzählte, hätte er die junge Frau bei der Ehrung gerne näher kennengelernt. Ihre Eltern sind dem Bürgermeister hingegen bereits bestens vertraut. "Die Eltern kenne ich besser, sie sind meine Altersliga", so Baumgartner. Franzis Vater ist sogar derselbe Jahrgang wie der Bürgermeister und hat in der Schule Baumgartners Parallelklasse besucht.

Ein Treffen mit der Tochter könnte das Stadtoberhaupt schon bald nachholen. Sobald Franzis Ergebnis bei der Castingshow feststehe, werde man sich überlegen "wie man das honoriert". Denkbar ist etwa eine Ehrung im Rathaus.

"Interesse an der Stadt und dem Landkreis wecken"

Das TV-Format "Castingshow" sieht Baumgartner aber durchaus kritisch - gerade bei minderjährigen Teilnehmern. "Man wird die jungen Damen betreuen müssen. Die Voraussetzung ist, dass die Eltern beteiligt werden", so Baumgartner. Dass es unter den Kandidatinnen auch mal rauer zugehen kann, ist für den Bürgermeister allerdings vertretbar. "Sicherlich ist es eine Konkurrenzveranstaltung. Da gehört es dazu, dass man Seitenhiebe kriegt."

Von der TV-Show erhofft sich Baumgartner positive Werbung für die Region. "Ich hoffe, dass bei den Leuten Interesse an der Stadt und dem Landkreis Mühldorf geweckt wird. In der ersten Folge war der Landkreis zumindest schon einmal fast zu sehen: Juror Thomas Hayo persönlich überraschte Franzi mit der Nachricht, dass sie bei der Show dabei ist - in einem Wirtshaus in Gangkofen, wo Franzi gerade als Bedienung arbeitete. Die Marktgemeinde im Landkreis Rottal-Inn ist nur wenige Kilometer von Neumarkt-St. Veit entfernt. Wenn Franzi in der Show noch weit kommt, bietet sich vielleicht ja noch die Gelegenheit für einen Abstecher in den Heimatort der 17-Jährigen.

Quelle: innsalzach24.de

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