Polizei erwischt 25.000 Raser

Blitz-Bilanz: Der schnellste Raser fuhr Tempo 193

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25000 Bußgeld mit Ansage: Zahlreiche Raser erwischte die Poilizei beim angekündigten Blitz-Marathon in Bayren.

München - Die Autofahrer waren vorgewarnt, viele tappten trotzdem in die Falle: Beim „Blitz-Marathon“ in Bayern hat die Polizei in einer Woche etwa 25 000 Raser erwischt.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war zum Abschluss der Aktion mit den Ergebnissen zufrieden. „Bayerns Autofahrer waren deutlich langsamer und damit sicherer unterwegs“, sagte Hermann am Freitag in München. Während der Aktion wurden knapp eine Million Autofahrer kontrolliert . Die Quote derjenigen, die zu schnell unterwegs waren, lag bei knapp zwei Prozent. Üblich seien bei Kontrollen in Bayern drei Prozent.

Hier wurde im Münchner Umland geblitzt

Obwohl der „Blitz-Marathon“ angekündigt und die Kontrollstellen im Internet aufgelistet waren, fuhren die schlimmsten Raser doppelt so schnell wie erlaubt. Ein Fahrer aus Oberfranken war gleich am ersten Tag auf der Bundesstraße 173 im Landkreis Hof mit 193 Stundenkilometern statt der erlaubten 100 unterwegs. Am Donnerstag, dem letzten Tag des Marathons, erwischte die Polizei einen Touristen, der mit seiner Familie auf der Autobahn 8 mit 172 Sachen fuhr - erlaubt waren 80.

„Halten Sie sich an die Geschwindigkeitslimits und nehmen Sie im Zweifel den Fuß vom Gas. Wenige Minuten Zeitvorteil sind das deutlich höhere Unfallrisiko nicht wert“, appellierte Herrmann. Im vergangenen Jahr seien durch zu schnelles Fahren in Bayern 215 Menschen getötet und mehr als 10 500 verletzt worden.

dpa

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