Polizeimeldungen aus München

Pöbler, Grapscher und Maßkrug-Schläger auf dem Oktoberfest

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München - Ein Mann, der Polizisten Schläge androht, ein Bierzelt-Angestellter, der Smartphones klaut, Grapscher und die erste Maßkrug-Schlägerei – das Wiesn-Blaulicht von Montag:

Wiesnbesucher führt verbotene Gegenstände mit sich

Bei der Einlasskontrolle auf das Festgelände am Sonntag, 18.09.2016, gegen 16 Uhr, entdeckten Polizeikräfte bei einem 35-jährigen Ungarn in einer Umhängetasche einen Teleskopschlagstock, ein Butterflymesser und ein Tierabwehrspray.

Die verbotenen Gegenstände wurden sichergestellt und den Ungarn erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz. Nach erfolgter Sachbearbeitung konnte er seinen Besuch auf der Wiesn dann fortsetzen.

Angestellter eines Bierzeltes unterschlägt verlorenes Smartphone

Am Sonntag, 18.09.2016, gegen 21.30 Uhr, sah ein 25-jähriger Angestellter eines Festzeltes, der sich dort um die Maßkrüge kümmert, ein Smartphone unter einer Bierbank liegen. Das Mobiltelefon wurde von der Eigentümerin bereits gesucht.

Der Angestellte ging sehr unauffällig auf die Knie und streckte sich nach dem Telefon. Anschließend steckte er es in seine Jackentasche. Neben ihm suchte die Besitzerin weiter ihr verlorenes Smartphone.

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Polizisten verhindern Vergewaltigung auf dem Oktoberfest

Was der 25-Jährige nicht bemerkte war, dass ihn die Taschendiebfahnder aus Köln und München beobachteten. Er wurde weiter beobachtet, ob er das Mobiltelefon als Fundgegenstand abliefert. Dazu hatte er viele Gelegenheiten, die er jedoch nicht nutzte.

Kurz darauf wurde er von den Taschendiebfahndern festgenommen und nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen den 25-Jährigen wird ein Betretungsverbot beim Kreisverwaltungsreferat beantragt.

Maßkrugschlägerei unter Oktoberfestbesuchern

Am Sonntag, 18.09.2016, gegen 20.00 Uhr, gerieten ein 27-jähriger Australier und ein 30-jähriger Amerikaner in einem Festzelt aus bislang unbekannten Grund in Streit. Im Verlauf des Streites schlugen sich beide gegenseitig mit ihren Maßkrügen ins Gesicht. Beide erlitten dadurch leichte Verletzungen in Form von Schnittwunden und Hämatomen.

Durch Beamte der Wiesn-Wache wurden der 27-Jährige und der 30-Jährige vorläufig festgenommen und nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Mit Falschgeld am Schnapsstand bezahlt

Ein 25-jähriger Italiener versuchte am Sonntag, 18.09.2016, gegen 18.45 Uhr, an einem Schnapsstand auf dem Festgelände mit einem gefälschten 50-Euro-Schein zu bezahlen. Die 34-jährige Angestellte erkannte jedoch die Fälschung mit Hilfe eines Prüfstiftes. Durch den Sicherheitsdienst konnte der Täter bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festgehalten werden. Bei der in der Wiesn-Wache erfolgten Durchsuchung konnte ein weiterer gefälschter 50-Euro-Schein aufgefunden werden.

Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnte das Hotel des 25-Jährigen in der Münchner Innenstadt in Erfahrung gebracht werden. Hier konnte dann durch weitere Beamte ein Mittäter, der Vater des 25-Jährigen, gestellt werden. Bei diesem konnte weiteres Falschgeld im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro aufgefunden werden.

Bei der Durchsuchung des Hotelzimmers fanden die Beamten ein Ausweisdokument, das ebenfalls gefälscht war. Auch das Dokument mit dem sich der 47-Jährige gegenüber den Polizeibeamten ausgewiesen hatte, war gefälscht.

Der 25-Jährige und sein 47-jähriger Vater wurden nach erfolgter Sachbearbeitung der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Beleidigung auf sexueller Grundlagen durch „Angrapschen“ auf dem Festgelände

Am Sonntag, 18.09.2016, gegen 23.00 Uhr, konnten ein 18- und ein 19-jähriger Afghane von Zivilkräften der Wiesn-Wache dabei beobachtet werden, wie sie gemeinsam gezielt immer wieder angetrunkene Frauen ansprachen und belästigten. Als die beiden dann eine 24-jähriger Schweizerin und ihre 26-jährige Freundin massiv bedrängten und auch angrapschten, wurden die Afghanen sofort festgenommen.

Die 26-Jährige stellte Strafantrag wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage.

Die beiden Afghanen wohnen in einer Gemeinschaftsunterkunft und sind dort auch gemeldet. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen beide wird ein Betretungsverbot beim Kreisverwaltungsreferat beantragt.

Wiesn-Besucher pöbelt Einsatzgruppe der Polizei mehrfach an und landet in Gewahrsam

Am Sonntag, 18.09.2016, gegen 22.20 Uhr, schubsten sich ein 19-jähriger Afghane und seine Freunde zum Spaß auf dem Festgelände. Als eine Einsatzgruppe die Männer ansprach, drohte der 19-Jährige den Einsatzkräften Schläge an. Er wurde belehrt und erhielt einen Platzverweis.

Kurze Zeit später traf die Einsatzgruppe den 19-Jährigen erneut an und er drohte wieder Schläge und Gewalt gegenüber den Polizeibeamten an. Seine Drohung konnte er jedoch nicht mehr in die Tat umsetzen, da er von der Einsatzgruppe in Gewahrsam genommen und auf die Festwiesen-Wache verbracht wurde. Nachdem er sich auch dort nicht beruhigen wollte, wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München verbracht und am nächsten Tag gegen 03.30 Uhr wieder entlassen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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