Großangelegte Suchaktion nach Senior in Reit im Winkl

"Streifenwagen fuhren selbst durch die kleinsten Seitengassen"

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Reit im Winkl - Für großes Aufsehen bei Anwohnern sorgte am Montagabend eine großangelegte Suchaktion der Polizei. Ein Bewohner des Senioren- und Pflegeheims war als vermisst gemeldet worden. 

"Gestern Abend flog über Reit im Winkl ein Polizeihubschrauber und im Ort war eine Menge Polizei unterwegs", schilderte Anwohnerin Sabrina T. gegenüber chiemgau24.de, "Die Streifenwagen fuhren selbst durch die kleinsten Seitengassen." Sie gehe davon aus, das es sich um eine Suchaktion handelte, erklärte die aufmerksame Leserin.

Dies konnte ein Beamter der dortigen Polizeistation bestätigen. Ein 70-jähriger Mann aus dem Senioren- und Pflegeheim sei abgängig gewesen. "Er war mit seinem Fahrrad unterwegs und erschien nicht zum Abendessen", erläuterte der Polizist. Der ältere Herr sei zuckerkrank und könne sich auf Grund einer Sprachstörung kaum verständlich machen. Daher bestand Grund zur Besorgnis. 

Großangelegte Suchaktion zunächst erfolglos

"Ich selbst war bis Mitternacht bei der Suche dabei", erzählte der Beamte. In einer großangelegten Aktion sei auch unter Einbeziehung der Feuerwehren aus Reit und dem Nachbarort Oberwössen bis spät nach dem Vermissten gesucht worden. Doch zunächst konnte er nicht gefunden worden.

"Gegen 7.20 Uhr fiel er dann am nächsten Morgen einem Busfahrer auf", berichtet der Polizist, "Er konnte dann zurück in das Heim gebracht werden." Der Senior sei gesund, unverletzt und wohlbehalten gewesen. "Was genau passiert war ließ sich allerdings nicht klären", auf Grund der Sprachstörung des älteren Herrn habe er nicht verständlich machen können, weshalb genau er ferngeblieben sei. Es habe aber keinen ernsten Hintergrund gehabt. 

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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