Noch ist Zeit!

Kein Jugendlicher sollte ohne Ausbildungsplatz in die Ferien

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Die Sommerferien in Bayern rücken in greifbare Nähe. Die Agentur für Arbeit Rosenheim ruft daher junge Menschen dazu auf, nicht ohne einen Ausbildungsvertrag oder eine sinnvolle Alternative in die Sommerferien zu starten.

Dr. Nicole Cujai, Leiterin der Rosenheimer Arbeitsagentur dazu: „Mit dem Ausbildungsvertrag in der Tasche in die Sommerferien zu gehen, vermittelt eine große Sicherheit. All denjenigen, die so wenige Wochen vor den Ferien noch ohne Vertrag dastehen, empfehle ich, keine Zeit verstreichen zu lassen und sich jetzt aktiv um eine Ausbildung zu bemühen. Vereinbaren Sie einen Termin mit der Berufsberatung unter der kostenlosen Hotlinenummer 0800 4555500 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Rosenheim.berufsberatung@arbeitsagentur.de .“

Zahlreiche Arbeitgeber haben in den letzten Jahren den demografischen Wandel deutlich zu spüren bekommen, denn bei ihnen gehen weniger Bewerbungen auf Ausbildungsplätze ein als in den Jahren zuvor.

Cujai an die Firmen gewandt: „Auch den Ausbildungsbetrieben empfehle ich, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen. Wer bis dato noch keinen Azubi hat finden können, kann sich bei unserem Arbeitgeberservice, ebenfalls unter der kostenlosen Hotline 0800 4 5555 20 melden.

Er bekommt dort Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Bewerber. Gleichzeitig möchte ich auf zwei Förderinstrumente hinweisen, mit denen Jugendliche, die nicht zu den schulischen Olympioniken zählen, oder die vielleicht Probleme im familiären und/oder sozialen Umfeld haben, erfolgreich eine Ausbildung abschließen können

Das ist einmal abH, die ausbildungsbegleitenden Hilfen, eine Art Nachhilfeunterricht, bezahlt von der Agentur für Arbeit. Das andere ist AsA, die Assistierte Ausbildung. Mit dieser AsA ist es erstmals möglich, Jugendliche und Unternehmen individuell und kontinuierlich während der betrieblichen Berufsausbildung aus einer Hand zu fördern.

Damit sollen nicht nur mehr Jugendliche in und durch die Ausbildung gebracht werden. Wir möchten insbesondere auch mehr Betriebe dafür gewinnen, sich stärker bei der Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher zu engagieren.

Die „Assistierte Ausbildung“ bietet den Unternehmen eine gute Möglichkeit, vermeintlich schwächere Jugendliche auszubilden und dabei von Beginn an professionell unterstützt zu werden. Damit beweisen die Arbeitgeber nicht nur soziales Engagement, sondern gewinnen ihre Fachkräfte von morgen.

Angesichts der vielen unbesetzten Lehrstellen können es sich die Betriebe nicht leisten, auf das wertvolle Potenzial junger Menschen, zu verzichten. Es gibt viele Beispiele von ehemals „schwachen“ Schülern, die sich aber im beruflichen Alltag zu wertvollen Mitarbeitern entwickelt haben. Ansprechpartnerin für AsA ist Claudia Blanck, Arbeitsvermittlerin beim Arbeitgeberservice (Telefonnummer: 08024 9047-43). Sie informiert gerne über dieses neuen Förderinstrument!“

Pressemitteilung Agentur für Arbeit Rosenheim 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser