Nach Zugunglück bei Bad Aibling

Lokführer gedenken bei Fußballturnier toter Kollegen

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Rosenheim - Seit vielen Jahren richten die Rosenheimer Lokführer ein internationales Fußballturnier aus. Heuer könnte das 20-jährige Jubiläum dieses Turniers gefeiert werden, doch angesichts des schweren Zugunglücks in Bad Aibling ist den Lokführern nicht nach Feiern zumute. 

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Unter den zwölf Opfern waren vier Kollegen, darunter auch ein Lokführer, der das traditionelle Turnier als Mitausrichter organisiert hatte. Deshalb haben sich die Rosenheimer Lokführer für ein Gedenkturnier entschieden, dessen gesamte Einnahmen der Bürgerstiftung Bad Aibling & Mangfalltal zugutekommen. Die Stiftung wird die Spende an die Hinterbliebenen der zwölf Opfer verteilen.

Für das Turnier am kommenden Samstag, 30. April, in der Rosenheimer Gabor-Halle haben sich 13 Mannschaften verschiedener Eisenbahnunternehmen aus Südbayern sowie Salzburg und Innsbruck angemeldet. Das Turnier beginnt um 10.15 Uhr mit einer Schweigeminute für die Opfer der Aiblinger Katastrophe, gegen 16.45 Uhr ist das Finale geplant. 

Vor Spielbeginn wird die Sparda-Bank München einen Spendenscheck übergeben, das Geld geht wie alle anderen Einnahmen an die Bürgerstiftung. Die Rosenheimer Lokführer laden die Bevölkerung zu diesem Turnier ein, auch zum Gedenken an die Toten des schweren Zugunglücks von Bad Aibling.

Martin Binder

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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