Rosenheimer Polizei schließt Suizid aus

Daran starb der Asylbewerber in der Mangfall wirklich

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Rosenheim - Ein Wassersportler hatte einen als vermisst gemeldeten Asylbewerber (26) am Freitag tot in der Mangfall treibend gefunden. Nach Obduktion des Leichnams steht nun fest, dass der Mann ein schwerstkrankes Herz hatte.

Der Polizei liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden oder ein suizidales Handeln vor. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor. Demnach litt der junge Mann an einem schwerstkranken Herzen, was als hauptursächlich für den Tod angesehen wird.

Derzeit ist davon auszugehen, dass er, ausgelöst durch einen Herzanfall, in die Mangfall gestürzt ist und daraufhin durch ein kombiniertes Geschehen aus Herztod und Ertrinken verstarb.

Nach dem jungen Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit war nach seiner Vermisstenmeldung intensiv gesucht worden. Neben Polizei- und Rettungskräften, war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Polizeireiter hatten sich ebenfalls an den Suchmaßnahmen beteiligt, leider ohne Erfolg. Schließlich fand ein Kajakfahrer die Leiche des jungen Mannes am vergangenen Freitagabend, gegen 19 Uhr, in der Mangfall.

Beamte des Fachkommissariats der Kripo Rosenheim übernahmen die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Todesursache. Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim ordnete eine Obduktion an.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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