Prozess in Rosenheim

Polen sprangen nach Sauftour aus rollendem Auto

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Zwei junge Polen sind nach einer durchzechten Nacht völlig durchgedreht und haben eine ganze Reihe Straftaten begangen. Deswegen standen sie nun vor Gericht. Auch die Justiz in ihrem Heimatland interessiert sich für die beiden:

Das berichtet das Oberbayerische Volksblatt in seiner Montagsausgabe. Erst klauten die Männer zwei Werkzeugkoffer, dann schlugen sie einen Blumen-Lieferanten nieder, ehe sie unerlaubterweise und stark betrunken den VW-Bus ihrer Firma "liehen" und damit eine Spritztour ins Gebirge machten. Einen Führerschein hatten die beiden natürlich auch nicht, so die Zeitung weiter.

Als die Polizei die beiden zwischen Frasdorf und Aschau stoppen wollte, setzten sie zu einer waghalsigen Flucht an und sprangen auf abschüssigem Gelände aus dem Auto. Die Beamten mussten das Gebiet weiträumig absperren und durchsuchen. Der 20-Jährige wurde sofort geschnappt, der 33-Jährige wenig später in seiner Unterkunft in Prutting.

Vor dem Jugendschöffengericht (es wurde dort verhandelt, weil der jüngere Täter zum Tatzeitpunkt erst 20 Jahre alt war) wurde der 33-Jährige laut OVB zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Jüngere bekam dieselbe Strafe, jedoch mit Bewährung. Wenn die Strafe abgesessen ist, wartet auf den 33-Jährigen auch noch Ärger mit der polnischen Justiz. Dort liegt laut OVB ein Haftbefehl gegen ihn vor.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser