Mit Nick Martin um die ganz Welt

"Egal was andere denken, mach Dein Ding!"

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Hunger? Fischen in Australien!

Rosenheim - Insgesamt 1.653 Tage war Nick Martin bisher in der ganzen Welt auf Reisen. Wir haben uns mit ihm über Hurrikans auf dem Pazifik, Harpunen und weitere Erlebnisse unterhalten:

Rund 39 Jahre lang müsste der Durchschnitts-Deutsche seinen Jahres-Urlaub ansparen, damit er solange auf Reisen gehen könnte. In den letzten sechs Jahren war Nick Martin 1.653 Tage unterwegs. Und wenn einer eine Reise tut, dann kann er bekanntlich was erzählen:

Wir haben den jungen Würzburger bei einem seiner Vorträge an der Rosenheimer Hochschule getroffen und uns mit Ihm unterhalten. "Am Anfang standen meine Pläne für rund ein Jahr fest. Ich wollte mir eine Auszeit nehmen.(...) Doch dann hab ich gemerkt, dass mir das ganze so viel mehr gibt. Geld alleine macht nicht glücklich. Ich will am Ende einfach nicht der reichste Mann auf dem Friedhof sein," erzählt Nick über seine Anfänge.

"Reisen ist wie Surfen. Je länger Du die Welle stehst, desto mehr Spaß macht die ganze Geschichte."

Los ging es für Nick mit einem One-Way-Ticket nach Mexiko. Von seiner Gastfamilie lernte er die ersten Brocken Spanisch, von den Einheimischen die Landes-typischen Gepflogenheiten: "Mexikaner trinken keinen Tequila. Die trinken Mescal, mit Orange und Chili", grinst er und präsentiert eines von zahlreichen Bildern, die er von seinen Reisen mitgebracht hat. "Die Menschen in der Welt. Das ist das, was mich wahnsinnig fasziniert. Man kommt als Fremder und geht als Freund."

Von Hurrikans auf dem Pazifik und Harpunen in der Brust

Alleine in Vietnam war Nick bisher über 2.000 Kilometer unterwegs

Als Back-Packer reist der gebürtige Würzburger lieber quer durch die Länder, als sich nur die schönsten Flecken herauszupicken. "Da kann es schon mal passieren, dass man an einer verlassenen Straße entlang geht, Kilometer für Kilometer, solange bis sich die Blasen an den Füßen mit den Baumwollsocken verbinden", lacht er. "Man lernt einfach, was wichtig ist im Leben, setzt seine Prioritäten ganz anders."

Auf einer Insel wir Nick von einer Harpune getroffen

Dass dabei nicht immer alles nach Plan läuft, ist selbstverständlich: "Beim Couch-Surfing hatte ich auch einmal die Gelegenheit, zweieinhalb Monate an Bord eines Katamarans auf dem Pazifik zu verbringen", berichtet Nick. Neben Walen und Delfinen stattete dabei aber auch einmal ein Hurrikan der Crew einen Besuch ab. "Das war der erste Moment in meinem Leben, an dem ich nicht sicher war, ob ich das überlebe. Das ist ein absolutes Scheiß-Gefühl."

Digitaler Nomade und Buch-Autor

Rund drei Stunden dauern die Vorträge von Nick im Schnitt. Langeweile kommt dabei aber nie auf!

So erzählt Nick in seinen Vorträgen, mittlerweile in ganz Deutschland, von seinen Erlebnissen. Vom Geldverdienen mit Lederhose und Akkordeon in Las Vegas, über die 63 Stunden-Tour im Greyhound-Bus in Australien bis hin zur Harpune in der Brust auf einer winzigen Fidschi-Insel. "Die Welt ist total anders, als man sie nur aus dem Fernsehen kennt. (...) Meine zweite Quintessenz ist, im Grunde ist es jedem Menschen egal, was ein anderer macht."

Auf facebook und instagram hält Nick seine Fangemeinde mit Bildern und Videos von seinen Reisen auf dem Laufenden

Deswegen wird Nick auch weiterhin die Welt bereisen, seine Erfahrungen auf seiner facebook-Seite und seinem instagram-Kanal mit seinen Fans teilen und tun und lassen, was ihm gefällt. "Wenn Du selber was machen willst, Deine eigenen Träume und Ziele erfüllen willst, dann scheiß auf die Meinung von anderen und zieh Dien Ding durch." Mit seinem Programm "6 Jahre Weltreise - die geilste Lücke im Lebenslauf" ist der Würzburger mittlerweile Deutschlandweit unterwegs.

Quelle: rosenheim24.de

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