Verkehrsschild zwischen Rosenheim und Stephanskirchen

User wundern sich: Radfahrer sollen für Autofahrer anhalten?

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Rosenheim/Stephanskirchen - Die rosenheim24.de Redaktion erreichte am Montag die Anfrage eines Users auf Twitter. Über dieses am Schloßberg aufgestellte Verkehrsschild wunderten sich "per bike" und weitere User:

Unsere Leser fragen sich, was ein solches Schild an einem Radweg zu suchen hat. Laut StVO § 9 (3) sind es die Autofahrer, die auf Radfahrer Rücksicht nehmen müssen und nicht umgekehrt. Was also hat das Schild dort zu suchen? "Eine schlechte Radführung an der einmündenden Straße", vermutet Twitter-Nutzer "HC Edelmann". "Horst Schlemmer" fragt sich zudem: "Wer soll den ganzen Text im Vorbeifahren lesen?"

Nach einer Anfrage bei Christian Schwalm, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, stellte sich heraus, dass die Stadt Rosenheim mit der Aufstellung des Verkehrsschildes nichts zu tun hatte. "Dafür ist die Gemeinde Stephanskirchen verantwortlich", äußerte Schwalm gegenüber der Redaktion.

Ein tödlicher Verkehrsunfall war der Auslöser

Unsere nächste Anlaufstelle war also das Büro der Gemeinde Stephanskirchen. Dort wurde bestätigt, dass die Gemeinde für die Aufstellung des Schildes mitverantwortlich war. Gerhard Kaiser, zuständig für das Straßenverkehrswesen in der Gemeinde, erklärte: "Das Schild ist nach einem tödlichen Verkehrsunfall an dieser Stelle angebracht worden."

Bereits mehrere Unfälle mit Personenschaden seien an betreffender Kreuzung passiert. Das Schild sei des Weiteren nur eine Warnung für Radfahrer, Vorsicht walten zu lassen, jedoch kein gesetzlich geregeltes Gebot. Es sei vom staatlichen Bauamt an der Staatstraße errichtet worden.

amj

Quelle: rosenheim24.de

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