Video vom Großeinsatz in Rosenheimer Kastenau

Polizeiauto im Inn: Einsatztaschen hingen am Rechen in Wasserburg

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Rosenheim - Am Donnerstagnachmittag stürzte ein Polizeiauto nach einem Wendemanöver drei Meter in den Inn. Nur durch Glück konnten sich die beiden Polizisten aus dem Auto retten. Die Suche nach dem Auto wird derzeit nur eingeschränkt weitergeführt:

UPDATE 14.05 Uhr: Einsatztaschen am Rechen der Wasserburger Staustufe gefunden

Wie jetzt bekannt wurde, blieben bereits am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr am Rechen der Staustufe Wasserburg drei Polizeitaschen hängen, dies bestätigte auch Polizeipressesprecher Stefan Sonntag auf Nachfrage von rosenheim24.de. 

Ein Verbund-Mitarbeiter hat diese bei Reinigungsarbeiten am Rechen bemerkt und mit einem Greifer vom Rechen gezogen. Es handelte sich um zwei kleine und eine größere Polizeitasche, die allesamt durch Sand und Schlamm verunreinigt waren. Der Verbund rief die Polizei und meldete den Fund.

Laut Sonntag handelt es sich um die Einsatztaschen der beiden Polizisten. In einer Einsatztasche befinden sich laut Sonntag Dinge wie Unterlagen, Teile der Uniform wie Mütze oder Pullover sowie Schlagstock. Es ist davon auszugehen, dass im Wasserburger Staustufen-Rechen noch weitere "Trümmer" gefunden werden, da laut Sonntag die Scheibe des Polizeiautos zu Bruch ging.

Bilder von der Staustufe Wasserburg

Vorbericht

Im Rosenheimer Stadtteil Kastenau geriet am Donnerstagnachmittag, gegen 14.40 Uhr, ein Polizeifahrzeug in der Nähe der Staustufe beim Wenden auf matschigem Untergrund ins Rutschen und ist dabei rund drei Meter in den Inn gestürzt. Die beiden Polizisten konnten sich gerade noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug retten und wurde zur ärztlichen Versorgung mit leichter Unterkühlung ins Krankenhaus eingeliefert.

Polizeiauto stürzt bei Rosenheim in Inn

Wie Stefan Sonntag auf Nachfrage von rosenheim24.de mitteilt, geht es den Beamten den Umständen entsprechend gut. In einer ersten Befragung hätten sie bereits angegeben, dass der Unfall bei einem Wendemanöver passiert sei. Eine genaue Befragung werde allerdings erst in den kommenden Tagen stattfinden.

Das Einsatzfahrzeug der Polizei ist am Freitag vollständig untergegangen und offensichtlich aufgrund der starken Strömung abgetrieben. Auch ein Großaufgebot an Rettungskräften der Feuerwehr und Wasserwacht sowie ein Polizeihubschrauber konnten das Fahrzeug bisher nicht finden.

Die Suche nach dem Polizeiauto wird am Freitag und wohl auch in den kommenden Tagen nur eingeschränkt weitergeführt. Eine Reiterstaffel bestreife laut Sonntag den Uferbereich, sollte das Auto angeschwemmt oder gesichtet werden. Taucher des Wasserwacht können allerdings bei dem derzeitigen Pegelstand nicht gefahrlos eingesetzt werden. Die Strömung sei momentan einfach zu stark. Es müsse abgewartet werden, bis sich der Inn in den kommenden Tagen beruhigt hat. Erst dann könne laut Sonntag mit Tauchern und eventuell einem Sonargerät weiter nach dem versunkenen Polizeiauto gesucht werden.

Quelle: rosenheim24.de

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Martina Hunger

Martina Hunger

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