Schülerin der FOS: Dritte bei "Jugend forscht"

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Die Schülerin Kritina Wegscheider der FOS und BOS Rosenheim wurde Dritte beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht".

Rosenheim - Weil sie mehr Zeit für Sport haben wollte, erfand eine Schülerin der FOS ein Schnelllernsystem. Jetzt wurde sie dafür mit dem dritten Platz bei "Jugend forscht" belohnt.

Kristina Wegscheider hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lern- und Lehrmaterialien zu erstellen, die den Lernerfolg der Schüler optimieren. Daraus folgerte ein Lernkonzept, das, anhand von effizienten Unterrichtsmaterialien, das Erkenntnisinteresse garantieren soll.

Gero Helmer, Fachbetreuer der Fachschaft Pädagogik/Psychologie an der FOS und BOS Rosenheim, hat sich dazu bereit erklärt, Kristina und ihr Projekt auf den Weg zum Wettbewerb "Jugend forscht" zu begleiten. Auch Schulleiter, Dr. Marko Hunger hat dies begrüßt, sodass heuer erstmalig eine Schülerin aus der Fachoberschule an dieser Veranstaltung teilgenommen und sogleich den dritten Rang erobert hat.

"Das Projekt wurde dann in der Kategorie Jugend forscht, Bereich Arbeitswelt, mit weiteren 30 von insgesamt 140 Teilnehmern und 70 Projekten aufgenommen. Hier habe ich dann im Regionalwettbewerb für Bayern den 3. Rang erzielt", erzählt Kristina. "Meine Idee von Schnelllernsystemen habe ich erstmals in der Unterstufe des Gymnasiums aufgrund des Nachmittagsunterrichts umgesetzt, da es mir dadurch nicht mehr möglich war, meine sportlichen Aktivitäten auszuüben." Kristina habe sich somit überlegt, wie sie die Fülle an Handreichungen so komprimieren könne, dass zwar die der Lernstoff erhalten bleibe, aber der Zeitaufwand für das Verständnis und damit das Lernen verringert werde.

Honoriert wurde jetzt ihr Fortschritt in der Verbesserung von Arbeitsmitteln für Lehrer und damit Schüler, den sie damit gemacht hat. "Mir war es damals wichtig, wieder den Freiraum für meine sportlichen Aktivitäten und somit den Ausgleich zum Schulalltag zu erlangen, der wiederum für einen guten Lernerfolg unerlässlich ist." Dies ist Kristina damals gelungen und so hat sie beschlossen, auch anderen diesen Freiraum zu schaffen beziehungsweise durch ein besseres Verständnis des Gelernten zu mehr Lernerfolg zu verhelfen.

Die Idee scheint simpel: We g von Fließtexten, hin zur plakativen Darlegung von Inhalten.  Dies zu leisten ist dann schon etwas komplexer, zumal man hierfür nicht nur die Inhalte verstehen, sondern auch den Lernprozess mit einbeziehen muss, um dies umsetzen zu können.

"Seelische Unterstützung hatte ich dabei durch meinen Vater, der mir die Reise ebenso ermöglichte, wie die FOS/BOS Rosenheim den nötigen Freiraum und das passende Arbeitsklima, um an den Wettbewerb teilzunehmen," sagt Kristina. Von dem 3. Platz verspricht sich Kristina sich gute Kontakte, um ihr Projekt weiter verbreiten und optimieren zu können.

Pressemitteilung Berufliche Oberschule Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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