"Fußball steht für Fairplay, Respekt und Gewaltfreiheit"

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Rosenheim - Zwei Menschen wurden beim Skandalspiel des FC Iliria gegen den ESV Rosenheim am Mittwoch teils schwer verletzt. Nun nimmt der Bayerische Fußballverband Stellung zum Geschehen.

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Beim A-Klassen-Spiel zwischen dem FC Iliria Rosenheim und dem ESV Rosenheim am 3. Oktober 2012 ist der vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) eingeteilte Schiedsrichter nach der dem Verband vorliegenden Meldung von einem Spieler der Heimmannschaft niedergeschlagen worden. Auch der Trainer des ESV Rosenheim wurde von einem weiteren Spieler des Gastgebers körperlich attackiert und musste ebenfalls verletzt ins Krankenhaus.

Das Kreissportgericht Inn/Salzach des BFV hat beide Spieler heute mit sofortiger Wirkung per einstweiliger Verfügung vorläufig gesperrt und wird den Fall schnellstmöglich lückenlos aufarbeiten.

Der Schiedsrichter erhält vom BFV Rechtsschutz und jegliche notwendige Unterstützung. „Der BFV verfolgt bei gewalttätigen Vorfällen eine klare Null-Toleranz-Politik. Was nach dem Spiel in Rosenheim passiert ist, ist völlig inakzeptabel. Fußball steht für Fairplay, Respekt und Gewaltfreiheit. Der Fall ist in keinster Weise tolerierbar und wird sportrechtlich konsequent verfolgt“, erklärt Oberbayerns BFV-Bezirksvorsitzender Horst Winkler.

Schiedsrichter erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich - Polizei ermittelt

Der Schiedsrichter erlitt im Kopfbereich schwere Verletzungen, musste in eine Münchener Augenklinik aufgenommen und operiert werden. Die Angriff war so schwer, dass mit bleibenden Schäden zu rechnen ist. Der Trainer des ESV kam mit Verletzungen im Bauchraum ebenfalls in ein Krankenhaus.

re/Presseerklärung des Bayerischen Fußball-Verbandes

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa (Symbolbild)

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