Staatstrauer statt Jubelfeier

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Rosenheim - Wie ein Blitz aus heiterem Himmel schlug die Todesnachricht des Bayernkönigs Ludwig II. ein und machte unverhofft „das große Ereignis des Jahres 1886“ zunichte.

Die Todesnachricht von König Ludwig II. machte in Rosenheim „das große Ereignis des Jahres 1886“ unverhofft zunichte. Seit Monaten waren in der ganzen Stadt Vorbereitungen für die 400-Jahr-Feier der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft (FSG) getroffen worden – und nun war plötzlich „alles für die Katz“.

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Bürger, Handelsleute und gekrönte Häupter, auch im benachbarten Württemberg, wurden wegen Ehrengaben angeschrieben. Kaiser Wilhelm I. und der plötzlich gestorbene König Ludwig II. hatten bereits Ehrenscheiben gestiftet, die heute noch von der Gesellschaft verwahrt werden. Alles war bestens für das Fest vorbereitet, das vom 16. bis 19. Juni 1886 stattfinden sollte. Da kam, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, am 13. Juni, die Todesnachricht des Bayernkönigs. Wenngleich es in doppelter Hinsicht ein harter Schlag war, so war es für die Rosenheimer eine Selbstverständlichkeit, für den beliebten Monarchen die Staatstrauer einzuhalten und die Festlichkeit um zwei Monate zu verschieben.

Lesen Sie mehr dazu in der Samstags-Ausgabe des Oberbayerischen Volksblatts.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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