War eine Schusswaffe im Spiel?

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Mutmaßliches Familiendrama: In Stephanskirchen starben am Sonntag zwei Menschen. Ein Zusammenhang erscheint wahrscheinlich.

Stephanskirchen - Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen der getöteten Frau und dem Bahnunfall nicht mehr aus. Rätsel geben weiter Berichte um eine Schusswaffe auf:

Medienberichten zufolge sollen bei dem Mann, der sich an den Bahngleisen das Leben genommen hat, Teile einer Schusswaffe gefunden worden sein. Dazu wollte sich die Polizei bislang nicht äußern.

Sollten sich diese Berichte bestätigen, dann kann über das Melderegister der Gemeinde herausgefunden werden, wem die Waffe gehörte. Das sei der gängige Vorgang in so einem Fall, so Polizeisprecher Stefan Sonntag. Allerdings gab es zum Jahresanfang eine Umstellung auf ein bundesweites Waffenregister, weshalb die Überprüfung noch andauert.

Polizei zum Zusammenhang der beiden Fälle:

Die Polizei sieht zwischen dem Tötungsdelikt und dem tödlichen Unfall auf den Bahngleisen in Stephanskirchen nun doch einen möglichen Zusammenhang. Derzeit wird einer Pressemitteilung nach in diese Richtung ermittelt. Ob es sich bei dem Mann an den Bahngleisen um den Ehemann der getöteten Frau handelt, kann allerdings erst endgültig nach einer DNA-Analyse bestätigt werden. Wie Polizeisprecher Stefan Sonntag sagt, konnte der Mann anders noch nicht identifiziert werden.

Der Tatort am Tag danach

Kripo ermittelt am Tag danach

Hier spricht ein Nachbar der Getöteten:

Wie berichtet ist am Sonntag, 06. Januar, gegen Mittag eine 55-Jährige tot in ihrer Wohnung in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem gewaltsamen Tod aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

rosenheim24 wird am Montag aktuell über neue Erkenntnisse in dem Fall berichten.

Gegen 12 Uhr wurde die Tote in ihrem Anwesen von ihrem Sohn und einer Bekannten aufgefunden, die sofort die Polizei verständigten. Aufgrund der festgestellten Verletzungen muss laut Polizei davon ausgegangen werden, dass die Frau gewaltsam ums Leben kam.

Über den Tathergang und die Hintergründe ist noch nichts bekannt. Die Nachbarschaft ist ratlos und kann sich nicht vorstellen, was vorgefallen sein könnte. Ein Nachbar schildert die Getötete als eine "sehr nette Frau". Sportlich sei sie gewesen. So sei sie gerne mit ihrem Mann zum Laufen gegangen. Das Ehepaar, das insgesamt eher zurückhaltend war, habe auf die Nachbarn stets wie eine intakte Familie gewirkt. Aus der Ehe entstammt ein Sohn, der mit einer Bekannten seine Mutter gegen Mittag tot aufgefunden hatte.

In dieser Straße passierte das Verbrechen:

Stephanskirchen: In dieser Straße fand das Verbrechen statt

Ein Familiendrama?

Über das Verbleiben des Ehemannes des Opfers ist derzeit nichts bekannt. Der Nachbar hatte ihn noch am Sonntagmorgen um kurz nach 8 Uhr aus dem Haus gehen sehen.

Am Sonntagmorgen kam es in Stephanskirchen, gegen 8.30 Uhr, zu einen Suizid an den Bahngleisen. Laut Polizeisprecher Stefan Sonntag werde die Kripo in alle Richtungen ermitteln - noch sei es aber zu früh, um einen Zusammenhang zu bestätigen.  

Katrin Marie Röber/red

Quelle: rosenheim24.de

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