"Tintenherz": Reise in eine bizarre Welt

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Rund 700 Theaterbesucher erlebten auf der Bühne im Kuko mit, was sie vom Lesen der Trilogie "Tintenherz" her schon kannten.

Rosenheim - In eine magische, bizarre Welt entführte das Kinder- und Jugendtourneetheater „Theater auf Tour“ rund 700 kleine und große Besucher im Kultur- und Kongresszentrum.

Gezeigt wurde "Tintenherz" von Schriftstellerin Cornelia Funke. Die Aufführung begeisterte mit großem spielerischem Talent und vielen Licht- und Toneffekten.

Das Kinder- und Jugendtourneetheater "Theater auf Tour" begeistert bereits seit über 20 Jahren kleine und große Theaterbesucher. Aufgeführt werden meistens beliebte Kindertheaterklassiker. Zur Zeit tourt das Ensemble mit "Tintenherz" durch Deutschland.

Das Buch "Tintenherz" erschien im Jahr 2003. Es gewann mehrere Auszeichnungen und wurde mittlerweile bereits in 23 Sprachen übersetzt. Buchfiguren erwachen in diesem Werk zum Leben und krempeln damit das Leben von Buchbinder Mo und seiner Tochter Maggie völlig um. Auch Bösewichte und viele schaurige Gestalten kommen darin vor und darum war auch die Theateraufführung im Kuko nicht für die ganz Kleinen freigegeben. Empfohlen wurde die Inszenierung ab acht Jahren.

Doch nicht nur Kinder und Jugendliche sind Fans der Buch-Trilogie. Das zeigte sich bei dem Theaterstück ganz deutlich. Es kamen auch viele Erwachsene, um auf der Bühne das miterleben zu können, was sie vom Lesen her schon kannten.

Die Aufführung hielt sich weitgehend an die Vorgaben aus dem Buch. Die Kulisse war einfach gestaltet, zeichnete sich aber dadurch aus, dass sie verschiebbar war und die Bühne damit mit wenigen Handgriffen immer wieder ein völlig neues Gesicht bekam. Die "Umwandlungen" wurden in die Handlung integriert, so blieben den Zuschauern lange Pausen erspart

Die Theaterspieler überzeugten mit großem schauspielerischem Können. Besonders gut kam dabei "Tante Eleonore" an, weil sie für die humorvollen Augenblicke in dem eigentlich doch eher düsteren Stück sorgte.

Nach der Aufführung hatzten die Besucher noch die Möglichkeit, sich von den Theaterspielern ein Buch signieren zu lassen. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht.

wu/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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