Tödlicher Unfall auf der Wittelsbacherstraße

Spiegel oder Ampel? Das sagt die Verwaltung!

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Mehr Achtsamkeit oder mehr Verkehrsberuhigung? - Welche Möglichkeiten hat die Stadtverwaltung
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Rosenheim - Viele User fordern Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung nach dem Unfall an der Wittelsbacherstraße vom Wochenende. Welche Möglichkeiten die Stadtverwaltung hat und was passiert:

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall vom vergangenen Wochenende im Rosenheimer Stadtgebiet, bei dem ein 51-jähriger Mann ums Leben kam und sein 10-jähriger Sohn schwer verletzt überlebte, sind unsere Leser geteilter Meinung. Mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr fordern die Einen, verkehrsberuhigende Maßnahmen durch die Stadtverwaltung die Anderen. Aber welche Möglichkeiten hat die Stadt Rosenheim überhaupt?

Ampel, Spiegel, Schwellen?

"Wenn wir an jeder ähnlichen Kreuzung sofort Verkehrsmaßnahmen ergreifen, Parkverbote und Ampeln aufstellen wollten, würden wir für bescheuert erklärt werden," meint bobby1234 zum Thema Verkehrsberuhigung. "Einfach links Abbiegen verbieten an der Stelle," oder "Hier müssten an der Wittelsbacherstraße einige Parkflächen weggenommen werden", berichten andere User zum selben Thema. Manche gehen sogar so weit und fordern Spiegel an der Einmündung bis hin zu einer Ampel.

Das sagt die Rosenheimer Stadtverwaltung

Lesen Sie dazu:

- Unfall auf der Wittelsbacherstraße

- Schlechte Sichtverhältnisse als Ursache?

- Bub(10) außer Lebensgefahr

"Das sogenannte „Sichtdreieck“, durch das der aus der Schmettererstraße in die Wittelsbacherstraße einfahrende Verkehrsteilnehmer den Verkehr insbesondere auf der Wittelsbacherstraße aus Richtung Westen kommend wahrnehmen kann, wird durch einen großen Bereich sichergestellt, indem ein „absolutes Halteverbot“ angeordnet ist, sodass hier zu keinem Zeitpunkt Fahrzeuge parken oder halten dürfen. Dies stellt eine ausreichende Übersichtlichkeit der Einmündungssituation sicher," heißt es in einer Stellungnahme der Stadtverwaltung auf Nachfrage von rosenheim24.de. Leider gäbe es aber immer wieder Autofahrer, die diese Regelungen missachten. Eine Beobachtung, die auch ein Augenzeuge des Unfalls teilen kann.

Nermin Torlo hat den Unfall am Samstag Abend aus nächster Nähe beobachtet: "Manchmal parken die Fahrzeuge auch im Halteverbot, Strafzettel gibt es da selten", so der Augenzeuge im Gespräch mit rosenheim24.de. Zum Unfallzeitpunkt seien einige Parkplätze und auch der Bereich mit absolutem Halteverbot jedoch frei gewesen. Die Stadtverwaltung dazu: "Hiergegen hilft es nur, die Halteverbote in solchen Bereichen regelmäßig und strikt zu kontrollieren, was die Stadt Rosenheim mit ihrer Verkehrsüberwachung tut und auch weiterhin fortsetzen wird."

Verkehrsberuhigende Maßnahmen möglich?

"Alleine in der vergangenen Woche gab es an derselben Stelle schon einen Unfall mit Blechschaden", berichtet Nermin Torlo. Besonders oft könnten die Anwohner im Kreuzungsbereich auch lautes Hupen und Vollbremsungen vernehmen. "In die Kreuzung reintasten ist da nur schwer möglich. Meistens steht man dann schon mitten auf der Straße bevor man was sieht", ergänzt Nermin Torlo auf den Hinweis vieler User.

Die Wittelsbacherstraße nach dem tödlichen Unfall

"Erst wenn die Erkenntnisse des unfallanalytischen Gutachtens vorliegen, können mögliche Abhilfemaßnahmen geprüft werden", heißt es zu einer möglichen Entschärfung der Kreuzung aus der Rosenheimer Stadtverwaltung.

Quelle: rosenheim24.de

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