Erlenau: Treffpunkt für die Jugend

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Die Jugendlichen in der Erlenau freuen sich, jetzt einen attraktiven ganzjährigen Treffpunkt zu haben. Zweitere Bürgermeister Anton Heindl (rechts) sah den Jugendlichen beim Kickern zu.

Rosenheim - Über zwei Jahre hatte die offene Jugendarbeit des Stadtjugendrings ihre Arbeit in der Erlenau ausschließlich in einem Container an der Gaborhalle geleistet.

"Die Jugend ist das, was die Gesellschaft braucht. Ohne Jugend gibt es keine Gesellschaft, ohne Jugend gibt es keine Zukunft", betonte Gemeindeassistent Peter Denk von der Pfarrei St. Hedwig und sprach anschließend den Segen für das neue Jugendbüro in der Erlenau.

"Obgleich jeder von der Bedeutung von Jugendarbeit redet, will aber kaum jemand einen Jugendtreff vor der eigenen Haustür haben", weiß Herbert Borrmann, seit 25 Jahren Vorsitzender des Stadtjugendrings, aus eigener Erfahrung und dankte ausdrücklich der Kirche, dass sie die Flächen für das Stadtteiljugendbüro und den Jugendcontainer am Bolzplatz zur Verfügung gestellt hat. Jetzt komme es auf ein gutes Miteinander im Stadtteil an, so Borrmann, und rief zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf.

Über zwei Jahre hatte die offene Jugendarbeit des Stadtjugendrings ihre Arbeit in der Erlenau ausschließlich in einem Container an der Gaborhalle geleistet und Jugendlichen nicht nur eine Möglichkeit geboten, sich zu treffen, sondern auch Gesprächs-, Sport-, Bastel- und Fitnessangebote offeriert - allerdings nur im Sommer, denn im Winter war es einfach zu kalt in dem ungedämmten Anhänger.

Jetzt endlich haben die Jugendlichen einen ganzjährigen Treffpunkt. "Gut Ding braucht Weile", betonte Zweiter Bürgermeister Anton Heindl in seinen Grußworten und freute sich, die Lücke im Netz der Jugendtreffs in dem dichtbesiedelten Wohngebiet Rechenauerstraße und Georg-Staber-Ring schließen zu können.

Dank der Zusammenarbeit mit Pfarrer Andreas Maria Zach und der Kirchenverwaltung von St. Hedwig konnte eine für alle Seiten perfekte Lösung gefunden werden. Die ehemalige Mesnerwohnung beim Kindergarten St. Hedwig wurde komplett renoviert und dient ab sofort nicht nur den Ministranten als Treffpunkt, sondern ist auch Heimat des Jugendbüros.

In den hellen, freundlichen Räumen mit einem finden die Jugendlichen Platz zum Entspannen und Musikhören. Neben PC, Playstation und Internet gibt es Kicker, Zeitschriften, Spiele und viel Raum zum Basteln und Feiern. Neu sind auch Küche und Toilettenbereich.

Die Jugendlichen fühlen sich dort sichtlich wohl. "Es ist einfach schön, einen Platz zu haben, wo man sich mit Freunden treffen und quatschen kann, wo man einen Platz zum Chillen hat", sind sich Simon Fischer und Kathi Bichl einig. Beide gehören seit Öffnung des Jugendtreffs bei der Gaborhalle im Jahr 2007 dort zum festen Stamm und sind jetzt verantwortlich für den Jugendcontainer Erlenau am Bolzplatz. Dieser Jugendcontainer ist montags und mittwochs jeweils von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Im Jugendbüro Erlenau finden jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr Sprechstunden statt. Hier gibt es Rat bei Problemen in der Schule, mit den Eltern, Freunden oder im Job. Zudem werden Jugendbildungskurse wie Schmuck-Filzen, Cocktailkurse, "Fit & Fun" oder Kochkurse angeboten. Offene Yogastunden für Mädchen sind jeden Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr im AWO-Mehrgenerationenhaus in der Ebersberger Straße, und Sportangebote in der Gaborhalle inklusive Nutzung des Kraftsportraums runden das Programm ab.

"Nächstes Jahr wollen wir noch die Kurse ,Tanzen wie die Stars', Digitalfotografie und einen Gitarrenschnupperkurs anbieten", so Diplom-Pädagogin Sabrina Hirschbeck. Sie ist Ansprechpartnerin im Jugendbüro Erlenau für Jugendliche und Nachbarn. Um das Jugendtreff kennenzulernen bietet sich das Jugendcafé an, das jeden Freitag von 16 bis 20 Uhr geöffnet ist. Der Eingang zum Jugendbüro ist über die Einfahrt zum Kindergarten St. Hedwig zu erreichen. Weitere Informationen über Jugendbüro, Öffnungszeiten und Angebote sind unter www.stadtjugendring.de zu finden.

csi/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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