Meridian: DB kann nur "beschränkt einspringen"

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Rosenheim - Den Pendlern droht Chaos: Nun steht fest, dass bei der Übernahme der Strecke Rosenheim-München durch Veolia Züge fehlen werden! Die DB kann kaum helfen.

Bei der Übernahme der Bahnstrecke München-Rosenheim durch den Konzern Veolia zum 15. Dezember werden auf jeden Fall Züge fehlen. Das wurde am Dienstag bei einem Krisentermin bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) in München deutlich.

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Die Zielvorgabe sind insgesamt 35 Triebzüge mit den Markennamen „Meridian“ und "Flirt". Jedoch werden die Züge gerade erst gebaut oder befinden sich noch in der Erprobungsphase. Wie viele Züge ab Dezember tatsächlich fahren werden, ist nicht bekannt. Als Übergangslösung sollen Ersatzzüge anderer Unternehmen eingesetzt werden.

Wie das Oberbayerische Volksblatt zudem schreibt, ist die Kapazität der Züge ein weiteres Problem. Ein herkömmlicher DB-Zug hat 518 Sitzplätze, die sogenannten "Flirt"-Züge von Meridian nur 333. Also müssten eigentlich zwei Züge zusammengekoppelt werden, um für ausreichend Plätze im Berufsverkehr zu sorgen. Doch eben diese Züge fehlen derzeit.

DB wiegelt ab

Fraglich ist aber, ob die DB helfen kann: „Wir können nur beschränkt einspringen und nicht, wie 1999 bei der BOB wochenlang Ersatzverkehr fahren“, erklärte DB-Regio-Geschäftsleiterin Antonia von Bassewitz gegenüber der tz. Bassewitz zeigte sich auch verärgert über das BOB-Management. Schon im Januar hätte man Unterstützung angeboten, doch monatelang nichts gehört.

Die DB-Regio hat zwar mit Veolia einen Vertrag für die Überlassung von zwei einstöckigen Regiozügen mit je sechs Waggons abgeschlossen. Doch das ist laut der tz nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel hier auf ovb-online.de oder in ihrer OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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