Keine zweite Spur für Miesbacher Straße

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Rosenheim - Am Donnerstag tagte der Rosenheim Verkehrsausschuss: In den Straßen wird es heller und an der Miesbacher Straße wird es wohl keine zweite Fahrspur geben.

Tempo 30-Zone

Der Antrag sah vor, die Überwachungszeit der Rosenheimer Tempo 30-Zone von 80 auf 100 Stunden im Monat zu erhöhen. Begründet wurde dies mit dem erfolgreichen Ausbau der Tempo-30-Zonen im Bereich Mangfall- und Hochfellnstraße. Allerdings müsste mit der Ausweitung auch die Überwachungszeit steigen.

Dem wurde entgegenstellt, dass jede Überwachung auch eine polizeiliche Genehmigung benötige. Oberbürgermeisterin Gabi Bauer betonte in der Sitzung außerdem, dass man bei der Verkehrsüberwachung bereits Prioritäten auf Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten gesetzt hätte.

Zweite Fahrspur an der Miesbacher Straße

Eine zweite Fahrspur an der Miesbacher Straße in Rosenheim wird es wohl nicht geben. Das geht aus einer Stellungnahme des Rosenheimer Bauamts auf der Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und öffentlichen Personennahverkehr hervor. Die Freien Wähler hatten einen Antrag gestellt, mit dem Bauamt Verhandlungen über den Bau einer zweiten Fahrspur in der Miesbacher Straße von der Eisenbahnbrücke in Fahrtrichtung bis zur Happinger Straße aufzunehmen. Laut der Stellungnahme des Bauamts würden allerdings die Kosten in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Ein zweispuriger Ausbau würde die Überlastung der Miesbacher Straße nicht lösen. Außerdem müsste man in den bestehenden Lärmschutz massiv eingreifen. Die Kosten hierfür würden bei über einer Million Euro liegen.

Verkehrsentlastung des Rosenheimer Ludwigplatz gestaltet sich schwierig

Auf der Sitzung am Donnerstag wurden verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt. Die wenigsten waren jedoch erfolgversprechend. Ein Durchfahrtsverbot für Lkw müsste Ausnahmen für den Lieferverkehr beinhalten und wäre daher schwer zu überwachen. Eine Änderung der Ampelschaltung an der Innstraße - Schönfeldstraße gestaltet sich ebenfalls kompliziert. Als einzige realisierbare Maßnahme kommt die Beschilderung in Frage. So soll der Verkehr in Richtung Schönfeldstraße – Ellmaierstraße weitergeleitet werden. Die Schilder sind bereits bestellt und werden bald aufgestellt. Allerdings wird nur wenig Entlastung für den Ludwigsplatz erwartet.

Verkehrsknotenpunkt Ludwigsplatz

Rosenheimer Straßen sollen heller werden

Die Rosenheimer Straßen sollen heller werden. Auf der Ausschusssitzung wurde eine Prioritätenliste für die Beleuchtung bisher nicht beleuchteter Straßen vorgestellt. Die Liste zeigt unbeleuchtete Straßen im Stadtgebiet in drei Prioritätsstufen. Es wurde entschieden, die Pürstlingstraße in die Prioritätsstufe 1 anzuheben und außerdem die Abzweigung der B15 nach Langenpfunzen mit in die Liste aufzunehmen. Die Liste wird nun in den nächsten Jahren abgearbeitet werden.

Quelle: Radio Charivari

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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