Werte schaffen Werte

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Freuten sich über eine gelungene Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim (von links): Dr. Walter Müller, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, Dr. Mario Voit, Mitglied des Vorstandes, Pfarrer Sebastian Obermaier, Hubert Kamml, Vorsitzender des Vorstandes und Felix Schwaller, Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Rosenheim - Mit über 300 Mitgliedervertretern und Gästen fand im Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim eG statt.

Hubert Kamml, Vorsitzender des Vorstandes, fand zunächst klare Worte für die aktuelle Situation auf den weltweiten Finanzmärkten. Er ging beispielsweise auf die Probleme in Schuldenländern wie Griechenland, Irland oder Portugal ein. Die Bemühungen der Bundesregierung den grauen Kapitalmarkt zu regulieren bemängelt Kamml als unzureichend. Im aktuellen Gesetzesentwurf wird für den grauen Kapitalmarkt nicht dasselbe hohe Verbraucherschutzniveau angelegt, wie es für Banken bereits selbstverständlich ist, sodass Anleger weiterhin riskieren, durch unseriöse Empfehlungen von Finanzvermittlern Geld zu verlieren. Deutlich stellte Kamml die Vorzüge des seit über 150 Jahren erfolgreichen genossenschaftlichen Systems heraus.

Das Prinzip der Genossenschaftsbanken ist dabei ebenso einfach wie erfolgreich: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam. Engagement und Verantwortung sind auch heute entscheidende Erfolgsfaktoren. „Werte schaffen Werte.“, so Kamml.

Der Wichtigkeit dieser Werte für ihre Mitglieder und Kunden ist sich die Bank bewusst. „Die 24.000 Mitglieder der Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim sind eine große Wertegemeinschaft, die aufgrund der Teilhabe Vieler unabhängig vom Einfluss von Investoren ist, die nur eine schnelle Rendite suchen“, betont der Vorstand.

Darüber hinaus ist die Nähe der Bank zu den Menschen ein entscheidender Faktor. So ist die Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim mit 26 Geschäftsstellen in der Region vor Ort. Investitionen in diese Standorte fließen in die heimische Wirtschaft. 2010 waren das rund 1,8 Millionen Euro. Auch in 2011 wird in Rosenheim und viele andere Standorte weiter investiert.

Mit dem 100-prozentigen Einlagen- und Institutsschutz sind die Kunden der Genossenschaftsbank auf der sicheren Seite. Diese Stabilität ist für Anleger ein hohes Gut. In den vergangenen Jahren wuchs das betreute Kundenvolumen um 28% auf über 2,5 Milliarden Euro. Darlehen zu fairen Konditionen sind seit über 100 Jahren Hilfe zur Selbsthilfe. Die Bank ist diesem Wert treu geblieben und hat Unternehmern und Privatkunden trotz Finanzkrise als verlässlicher Kreditgeber zur Seite gestanden. Der stetige Aufwärtstrend der letzten Jahre setzte sich auch in 2010 bei den Neukrediten mit einem Plus von 11% auf insgesamt 187 Millionen Euro fort, sodass die Kundenkredite um 5,6% auf 895 Millionen Euro angestiegen sind. Die Bank finanzierte zum Beispiel über 500 Bauvorhaben in der Region. „Setzt man diese auf einen Fleck, wäre ein neues Dorf entstanden.“, veranschaulichte der Vorstand.

Stolz auf den Erfolg der Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim (von links): Dr. Walter Müller, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, Hubert Kamml, Vorsitzender des Vorstandes, und Dr. Mario Voit, Mitglied des Vorstandes.

Die Bank trägt eine besondere Verantwortung für die Mitglieder, Kunden und die Region. Verbraucherschutz ist daher ein wichtiger Bestandteil der Kundenberatung. Nachdem im Jahr 2009 bereits zum dritten Mal in Folge Platz 1 beim Rosenheimer Kundenspiegel erzielt werden konnte, erreichte die Bank 2010 den ersten Rang im Beratungstest der Zeitschrift Focus Money als beste Bank in Rosenheim. Der Schlüssel zu diesem Erfolg sind die qualifizierten Mitarbeiter der Bank. Daher investiert die Bank systematisch in die Aus- und Weiterbildung. „Ein gutes Beratungsgespräch hilft dem Kunden, Überblick über seinen finanziellen Bedarf anhand persönlicher Ziele und Wünsche zu gewinnen. Zusammen mit unseren Partnern liefern wir Lösungsvorschläge. Im Vordergrund steht dabei das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis für den Kunden,“ erläutert Kamml.

Zu dieser Verantwortung für die Region zählt aber auch die Unterstützung zahlreicher Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung, Sport, Kultur und Brauchtum mit Spenden. Vorstand Hubert Kamml kündigte des Weiteren an, dass die Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim eine Bildungsstiftung gründen wird. Die Förderleistung im Jahr 2011 für dieses Vorhaben beläuft sich auf 200.000 Euro.

Zufrieden berichtete Kamml über einen ausgezeichneten Jahresabschluss 2010. Die Bilanzsumme stieg auf 1,217 Milliarden Euro (Vorjahr 1,194 Milliarden Euro). Im Bereich der Geldanlagen wurde im Jahr 2010 erneut ein Zuwachs erzielt. Die bilanziellen Kundeneinlagen der Bank erhöhten sich auf 891 Millionen Euro. „Die Kunden wissen, wo ihr Geld sicher aufgehoben ist“, fasst Kamml zusammen. Die Bank weist zur Vertreterversammlung ein haftendes Eigenkapital von 138 Millionen Euro aus.

Von diesem wirtschaftlichen Erfolg profitieren auch die 24.000 Mitglieder der Bank: Es wird eine Dividende in Höhe von 423.564 Euro ausgeschüttet. In den vergangenen sechs Geschäftsjahren betrugen die Auszahlungen an die Mitglieder damit insgesamt über 4 Millionen Euro.

Bei diesem positiven Ergebnis erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat ohne Gegenstimmen. Ebenso wurden auch die drei Aufsichtsräte Prof. Dr. Ekkehard Fabian, Friederike Heil und Dr. Herbert Heiml, deren Amtszeit turnusmäßig endete, einstimmig wieder gewählt.

Für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Wilhelm Hermann endete nach 19 Jahren altersbedingt seine Zeit als Mitglied des Aufsichtrates. Die Ehrung Hermanns für diese verdienstvolle Tätigkeit übernahmen der Aufsichtsratsvorsitzende der Bank Felix Schwaller sowie Revisionsdirektor Siegfried Drexl vom Genossenschaftsverband Bayern. Zum Nachfolger für Wilhelm Hermann wurde Peter Dörr aus Bad Endorf gewählt.

Passend zum Thema „Werte schaffen Werte“ folgte der Vortrag von Pfarrer Sebastian Obermaier. Der gebürtige Rosenheimer berichtete von seiner Arbeit in Bolivien. Seit 1978 ist er für seine Tätigkeit in El Alto freigestellt und bis heute leitet er dort drei große Stadtpfarreien und eine Landpfarrei. Mit viel Herzblut und Engagement kämpft er gegen die Armut und für den Ausbau des Bildungssystems, die Errichtung von Alten- und Jugendzentren, sowie eine sinnvolle Stadtentwicklung und die Ansiedlung der Industrie. Es gibt unzählige Projekte, die der Padre, wie ihn die Bolivianer liebevoll nennen, ins Leben gerufen hat und mit seiner Hilfe und Erfahrung begleitet. Für dieses Engagement erhielt Sebastian Obermaier bereits das Bundesverdienstkreuz erster Klasse und wurde in Bolivien zum Mann des Jahres gewählt. Sein Ziel, die Welt ein wenig liebevoller und gläubiger zu machen, kann für alle Vorbild sein.

Pressemeldung Volksbank Raiffeisenbank Mangfalltal-Rosenheim eG

Quelle: rosenheim24.de

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