Selbstmordanschlag eines Syrers

Anschlag in Ansbach: Attentäter sollte abgeschoben werden

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Roter Kreis: Explosionsort, daneben im blauen Viereck die Reitbahn, wo das Musikfestival stattfand.

Ansbach - In der Ansbacher Innenstadt hat es am späten Sonntagabend eine schwere Explosion gegeben. Der mutmaßliche Attentäter starb, drei Personen wurden schwer verletzt.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Im fränkischen Ansbach kam es am Sonntagabend zu einem Selbstmordanschlag. 

  • Ein 27 Jahre alter Syrer sprengte sich auf einem Musikfestival in die Luft. 

  • Dabei verletzten sich mindesten zwölf Menschen, der Attentäter kam ums Leben. 

  • Die Innenstadt von Ansbach wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. 

  • Bayerns Innenminister Herrmann geht von einem "islamistischen Hintergrund" der Tat aus. Eine Bestätigung oder einen Hinweis darauf gibt es bislang aber nicht.

+++Aktualisieren+++

UPDATE, 13 Uhr: Neuer Ticker

Ab sofort gibt es einen neuen Ticker: Alle aktuellen Informationen finden Sie nun hier.

UPDATE, 12.45 Uhr: Bundesregierung erschüttert

Die Bundesregierung hat sich erschüttert über die Gewalttaten in Ansbach und Reutlingen gezeigt. „Wir trauern mit den Angehörigen der getöteten Frau in Reutlingen und sind in Gedanken bei den Angehörigen der Verletzten von Reutlingen und Ansbach“, sagte die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die derzeit zu Hause in der Uckermark sei, werde laufend über die Ermittlungen informiert. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) sei in Kontakt mit den Sicherheitsbehörden.

UPDATE, 12.20 Uhr: Täter sollte abgeschoben werden

Der syrische Flüchtling, der für die Bombenexplosion in Ansbach verantwortlich sein soll, sollte nach Bulgarien abgeschoben werden. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin. „Ich kann Ihnen zur Stunde nicht sagen, warum diese Abschiebung nicht vollzogen worden ist“, fügte er hinzu. Abschiebungen lägen in der Zuständigkeit der Länder.

UPDATE, 12.10: Bürgermeisterin sieht keine Fehler bei der Stadt

Hätten die Stadt und Behörden etwas tun können? Die Oberbürgermeisterin ist der Meinung: Bei der Flüchtlingsbetreuung wurden keine Fehler begangen.

UPDATE, 12 Uhr: Polizei beschlagnahmt Gegenstände in Flüchtlingsunterkunft

Nach der Bombenexplosion in Ansbach hat die Polizei in einer Flüchtlingsunterkunft mehrere Gegenstände beschlagnahmt. Ob es sich bei dem ehemaligen Hotel in Ansbach um die Unterkunft des mutmaßlichen Täters handelte, wollte die Polizei am Montagvormittag nicht bestätigen. Mitarbeiter der Spurensicherung hatten am Morgen mehrere Kisten, Säcke und Tüten unbekannten Inhalts aus dem Gebäude getragen. „Im Umfeld des Verstorbenen sind Ermittlungen zugange, die wir aber derzeit noch nicht näher konkretisieren können“, sagte ein Polizeisprecher. Auch am derzeit noch abgesperrten Tatort liefen die Ermittlungen weiter.

UPDATE, 11.50 Uhr: Seehofer fordert lückenlose Aufklärung

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich nach dem Bombenanschlag in Ansbach erschüttert und zugleich entschlossen gezeigt. „Bayern erlebt Tage des Schreckens“, sagte er am Montag nach Angaben eines Sprechers. Zum dritten Mal in einer Woche sei der Freistaat von einer schweren Gewalttat erschüttert worden. „Unser Mitgefühl gilt den Verletzten des heimtückischen und brutalen Bombenanschlags in Ansbach.“ Er wünschte den Verletzten schnelle und vollständige Genesung und ihren Angehörigen „viel Kraft in diesen schweren Stunden“. Trotzdem gelte: „Der Rechtsstaat wird nicht weichen.“ Von Dienstag an will die Staatsregierung bei einer Kabinettsklausur am Tegernsee über das Thema Sicherheit beraten.

Nun müssten die Hintergründe und Zusammenhänge der Tat „schnell und lückenlos aufgeklärt“ werden, sagte Seehofer. „Nur so können wir die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.“ Den Einsatzkräften und Helfern dankte er für ihren „vorbildlichen Einsatz“.

UPDATE, 11.45 Uhr: Täter galt als unauffällig

Der mutmaßliche Täter von Ansbach war dem städtischen Sozialamt als „freundlich, unauffällig und nett“ bekannt. Das sagte Reinhold Eschenbacher vom städtischen Sozialamt am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Der junge Mann war öfters als Asylbewerber hier und bei uns bekannt. Da ging es um soziale Leistungen“, sagte er. In der fränkischen Stadt leben derzeit laut Oberbürgermeisterin Carda Seidel rund 600 Asylbewerber.

UPDATE, 11.15: Auch Bausback bestätigt islamistischen Hintergrund

Bayerns Justizminister Winfried Bausback geht ebenfalls davon aus, dass der Bombenanschlag von Ansbach das Werk eines islamistischen Selbstmordattentäters ist. Nach der Axt-Attacke von Würzburg und nun „wohl auch Ansbach“ teile er die Einschätzung seines Kollegen, Innenminister Joachim Hermann (beide CSU), „dass der islamistische Terror Deutschland erreicht hat“, schrieb Bausback am Montag auf seiner Facebook-Seite. Darauf müsse sich „unser demokratischer und freiheitlicher Rechtsstaat einstellen“.

Bausback plädierte für eine weitere Verstärkung der Sicherheitsbehörden. „Und im Internet und den sozialen Netzwerken müssen die Möglichkeiten von Fahndung und Gefahrenabwehr verbessert werden.“ Der vom Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof gesetzte Rahmen sei „angesichts der Bedrohungslage zu eng“. Die beiden Gerichte sollten hier „ihre Wertungen überdenken“, schrieb er. Und: „Auch im Bereich der Regeln des Aufenthaltsrechts und bei der strafrechtlichen Verfolgung besteht Ergänzungsbedarf.“

UPDATE, 10.50 Uhr: Opferzahl hätte höher sein können

Es gab "nur" zwölf Verletzte durch den Anschlag. Dass die Opferzahl nicht schlimmer ausgefallen ist, liegt daran, dass der Täter keine Eintrittskarte für das Musikfestival besaß. Man mag sich nicht vorstellen wie die Sache ausgegangen wäre, wenn er seinen schlimmen Plan in die Tat umgesetzt hätte.

UPDATE, 10.15 Uhr: Flüchtlingsheim wurde durchsucht

Inzwischen haben Polizeibeamte und Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft auch das Flüchtlingsheim durchsucht, in dem der Täter wohnte. Hier wurden Beweismittel gesichert.

UPDATE, 10.05 Uhr: Vorerst keine Pressekonferenz

Nach dem Bombenanschlag von Ansbach hat die Bundesanwaltschaft noch nicht entschieden, ob sie die Ermittlungen an sich zieht. „Wir sind natürlich in den Informationsfluss eingebunden“, sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Montag auf Anfrage. „Jetzt gilt es aber erst einmal, sich eine zuverlässige Tatsachengrundlage zu verschaffen. Dann müssen wir sehen, ob das in unsere Zuständigkeit fällt oder nicht.“

Der Generalbundesanwalt verfolgt Straftaten gegen die innere Sicherheit der Bundesrepublik wie Terrorismus.

Die Polizei hat unterdessen via Twitter angekündigt, dass es vorerst keine weitere Pressekonferenz zu dem Anschlag in Ansbach geben wird.

UPDATE, 10 Uhr: Belgischer Premier verurteilt Anschlag

Belgiens Premierminister Charles Michel hat den Anschlag in Ansbach als „Hasstat“ verurteilt. „Es wird lange dauern, bis die Wunden geheilt sind“, schrieb er am Montagmorgen bei Twitter. „Ich rufe aber alle auf, sich gemeinsam gegen diese Hasstaten zu stellen.“

UPDATE, 9.55 Uhr: Polizeigewerkschaft fordert bessere Kontrollen von Flüchtlingen

Nach dem Selbstmordanschlag im bayerischen Ansbach und dem Machetenangriff von Reutlingen hat der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, eine bessere Kontrolle der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gefordert. "Weder ist die Identität aller Menschen geklärt, die zu uns gekommen sind, noch ihr geistiger und körperlicher Zustand", sagte Wendt am Montag im HR-Info.

"Wir erleben ja in diesen Tagen, dass sich psychische Labilität, Terrorismus, Kriminalität miteinander vermischen", fügte er hinzu. Um so wichtiger sei es, "dass wir die Menschen nicht nur unterbringen und verpflegen, sondern feststellen, wer da in unser Land kommt". Wendt plädierte dafür, "sich diese Menschen ganz genau anzuschauen, ob von ihnen eine mögliche Gefahr ausgeht".

UPDATE, 9.45 Uhr: Bilder von der Arbeit der Ermittler in Ansbach

Es gibt neue Bilder der dpa von der Arbeit der Ermittler nach dem Terroranschlag in Ansbach.

Neueste Bilder von der Arbeit der Ermittler in Ansbach

UPDATE, 9.25: Statement von Polizeipräsident Robert Kopp zu den aktuellen Ereignissen

Viele tragische Ereignisse haben sich in den vergangenen Tagen in Bayern, Deutschland und der Welt ereignet. In einem Statement schätzt der Rosenheimer Polizeipräsident Robert Kopp die Lage ein.

UPDATE, 8.25: Neue Bilder aus Ansbach am Tag danach

Es gibt neue Bilder von Ansbach am Tag nach dem Anschlag

Bilder: Eindrücke nach dem Anschlag von Ansbach

UPDATE, 8.10 Uhr: Fassungslosigkeit in Ansbach

Noch Stunden nach dem Anschlag in Ansbach steht die Beamtenstadt unter Schockstarre. Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht über die Stimmung in der Stadt nach dem Anschlag.

UPDATE, 7.45 Uhr: Täter wurde wiederbelebt

Der Täter ist nach Angaben eines Polizeisprechers vor Ort wiederbelebt worden. Er erlag jedoch dann seinen schweren Verletzungen, sagte der Sprecher.

Hier finden Sie außerdem alle Fakten zu dem Anschlag im Überblick.

UPDATE, 7.15 Uhr: Polizei richtet Sonderkommission ein

Nach dem Bombenanschlag von Ansbach hat die Polizei eine Sonderkommission mit mehr als 30 Mitgliedern gegründet. Sie sollen die Ermittlungen nach dem Attentat mit zwölf Verletzten leiten, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Montag mit. Der mutmaßliche Attentäter, ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien, kam bei der Explosion ums Leben. Ermittler der Kriminalpolizei Ansbach haben den Angaben zufolge mit der Tatortarbeit begonnen. Mitarbeiter des bayerischen Landeskriminalamtes, der Bereitschaftspolizei, weitere Spezialeinsatzkräfte sowie Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren und Rettungsdienste unterstützten die Arbeiten.

Um ähnliche auf Falschmeldungen basierende Panik-Reaktionen zu vermeiden, bittet die Polizei in Mittelfranken, Hinweise in Bild- und Videoform direkt an die Behörde zu senden:

UPDATE, 6.55: Täter schon strafrechtlich in Erscheinung getreten

Der mutmaßliche Bombenattentäter von Ansbach ist nach Angaben der Polizei schon früher strafrechtlich in Erscheinung getreten. Details dazu nannten die Beamten nicht. Ein Sprecher konnte am Montagmorgen auch keine näheren Angaben machen.

UPDATE, 6.45: Hermann fordert strikte Gegenmaßnahmen

Die Anschläge der vergangenen Tage haben Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nach eigenen Worten sehr berührt. Das gehe einem auch persönlich „unheimlich nahe“, sagte der 59-jährige CSU-Politiker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Er ist seit fast neun Jahren Innenminister in Bayern. Eine solche Woche habe er noch nicht erlebt, sagte Herrmann. Am Sonntagabend hatte ein 27-Jähriger eine Bombe in der Ansbacher Innenstadt gezündet. Am Montag vergangener Woche hatte ein 17-Jähriger in Würzburg unter anderem mit einer Axt Menschen angegriffen. Und am Freitag lief ein 18-Jähriger in München Amok. Es gab insgesamt neun Tote und zahlreiche Verletzte.

Außerdem forderte Herrmann strikte Gegenmaßnahmen. „Wir müssen sehen, dass neben vielen Flüchtlingen mit schlimmen Schicksalen auch Leute in unser Land kommen oder gekommen sind, die eine echte Gefahr für die Sicherheit der Menschen in unserem Land darstellen“, sagte er am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

UPDATE, 6.35 Uhr: Tatort weiter abgesperrt

Der Bereich direkt um den Tatort war nach wie vor abgesperrt, wie ein Polizeisprecher sagte. Jedoch war die weitläufige Sperrung der Ansbacher Altstadt nach der Explosion am Sonntagabend aufgehoben. Der Sprecher beschrieb die Lage als ruhig. Anwohner hätten in ihre Wohnungen zurückkehren können.

UPDATE, 6.25: Bilder von der Pressekonferenz

Außerdem gibt es Bilder von der Pressekonferenz.

Bilder von der Pressekonferenz nach dem Selbstmordanschlag in Ansbach

UPDATE, 6.20 Uhr: Erste Bilder vom Tatort

Inzwischen gibt es erste Bilder der dpa vom Tatort.

Bilder vom Tatort des Selbstmordanschlags in Ansbach

UPDATE 6 Uhr: Herrmann "echter islamistischer Selbstmordanschlag"

Innenminister Joachim Herrmann hat auf der Pressekonferenz erklärt: „Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat.“

UPDATE 4.05 Uhr: Täter wohl ein 27-jähriger Syrer

Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf der Pressekonferenz mitteilte, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 27-jährigen Syrer. Er sei vor rund zwei Jahren nach Deutschland gekommen.

Der dringend Tatverdächtige hatte bereits Suizidversuche hinter sich und wurde daher im Bezirksklinikum behandelt. Ob der Anschlag einen islamistischen Hintergrund hatte, konnte auf der PK noch nicht bestätigt werden. Der Asylantrag des Mannes wurde 2015 abgelehnt. 

Der Sprengsatz war mit Metallteilen gespickt, also möglicherweise als Nagelbombe gedacht. Näheres soll noch ermittelt werden. Bestätigt wurde auf der PK, dass der Syrer versuchte auf das Konzertgelände zu gelangen, jedoch keine Eintrittskarte hatte und abgewiesen wurde. 

UPDATE 3.10 Uhr: Empörung auf Twitter über deutsche Sender

Viele User empören sich derzeit, weil weder die öffentlich-rechtlichen Sender, noch n.tv oder N24 die Pressekonferenz aus Ansbach live übertragen. Zu sehen ist die PK nur bei BBC.

UPDATE 2.40 Uhr: Attentäter versuchte wohl aufs Konzertgelände zu kommen

Das bayerische Innenministerium bestätigt, dass offenbar der Täter bei der Explosion selbst ums Leben kam. 

Der Sprengkörper war vermutlich versteckt in einem Rucksack, berichtet das nordbayerische Nachrichtenportal Reporter24. Demnach sei ein Mann, der einen Rucksack trug, am Eingang des Festivals abgewiesen worden. Er sei daraufhin zu dem Weinlokal gelaufen, wo es dann zur Explosion kam. 

Gegen 3 Uhr wird es eine Pressekonferenz mit Innenminister Joachim Herrmann geben. 

UPDATE 2.01 Uhr: Toter möglicherweise der Täter

Laut Polizei könnte der Tote der Bomben-Täter selbst sein. Vermutungen über einen möglichen Selbstmordanschlag konnten noch nicht bestätigt werden. Der Sprengkörper detonierte direkt vor einem Einlass in die Reitbahn, wo das Konzert stattfand. 

UPDATE 1.55 Uhr: Hubschrauber kreist über der Stadt

Nach Medienberichten kreist derzeit ein Hubschrauber mit Suchlicht über der Stadt

Die Altstadt-Anwohner dürfen derzeit noch nicht zurück in ihre Wohnungen, die Innenstadt ist noch immer abgeriegelt. Anliegende Gebäude wurden geräumt und die Bewohner vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Keiner der mindestens zehn Verletzten schwebe in Lebensgefahr, sie wurden jedoch teilweise schwer verletzt. 

Innenminister Herrmann wurde gegen 1.30 Uhr in Ansbach erwartet. 

UPDATE 1.25 Uhr: Explosion vor Eingang des Musikfestivals

Großer Polizeieinsatz nach der Explosion in Ansbach.

Nun wird die Örtlichkeit klarer: Das Musikfestival "Ansbach Open" fand in der Reitbahn statt. Der Explosionsort an der Weinstube befindet sich im Eingangsbereich. Das erklärte Oberbürgermeisterin Carda Seidel. 

UPDATE 1.15 Uhr: Explosion "kein Unfall" 

Ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums teilte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk mit, dass die Explosion in Ansbach nach jetzigem Ermittlungsstand "kein Unfall" war. Bereits zuvor sprach Ansbach Oberbürgermeisterin Seidel von einem "Sprengkörper".

UPDATE 0.55 Uhr: Es war ein Sprengsatz

Oberbürgermeisterin Carla Seidel in der nächtlichen Pressekonferenz. 

Es war keine Gasexplosion, sondern eine Bombe! Bei einer Pressekonferenz sprach Oberbürgermeisterin Carda Seidel von einem "Sprengkörper", der in der Pfarrstraße explodierte. 

UPDATE 0.53 Uhr: Zahl der Verletzten hat sich erhöht

Wie nordbayern.de schreibt, gibt es mittlerweile elf Verletzte. Zunächst ging man von neun Verletzten aus. 

Bayern Innenminister Herrmann soll mittlerweile aus Berlin in Mittelfranken angekommen sein, meldet die SZ. 

UPDATE 0.35 Uhr: Die Explosion ereignete sich offenbar vor der Gaststätte

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass sich die Explosion vor der Gaststätte ereignete. Zunächst war die Rede von einer Explosion im Gebäude. 

Laut der Homepage des Lokals, ist "Eugens Weinstube" sonntags immer geschlossen.

Laut nordbayern.de hat die Polizei im Stadthaus eine Einsatzzentrale eingerichtet. Ein Krisenstab sei gebildet worden.  

UPDATE - 0.28 Uhr: Erstes Video aus Ansbach 

Auf Facebook hat eine Mitarbeiter der U.S. Army, die in Ansbach stationiert ist, diese Videoaufnahmen gepostet. Es zeigt viel Blaulicht in der Stadt. Die US-Amerikaner spekulieren am Ende des Videos, was hinter dem Polizeieinsatz stecken könnte. 

UPDATE - 0.07 Uhr: SEK im Einsatz

Offenbar ist ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei im Einsatz, meldet nordbayern.de. Die Innenstadt von Ansbach sei großflächig abgesperrt. Auf einem Foto auf dem Portal ist ein SEK-Beamter zu sehen, der mit einem Feuerwehrmann die Lage berät. 

UPDATE - 0.05 Uhr: Offenbar neun Verletzte - eine Person verstorben

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurden neun Menschen bei der Explosion verletzt. Wie schwer, ist bislang nicht bekannt. Ein Mensch verstarb.

Die Spurensicherung und Brandermittler der Kripo seien vor Ort. Zur Ursache kann noch keine Angabe gemacht werden. 

UPDATE - Montag, 0.02 Uhr: Notruf gegen 22 Uhr - Konzert abgebrochen

Die Innenstadt wurde weiträumig abgesperrt. 

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung sei ein Musikfestival, das in der Nähe stattfindet, abgebrochen worden. Das Gelände wurde evakuiert. Zum Abschluss des dreitägigen Festivals "Ansbach Open" spielten am Sonntagabend Philipp Dittberner & Joris sowie Gregor Meyle. 

Der Notruf ging gegen 22 Uhr ein. Über Ansbach kreisten daraufhin mehrere Hubschrauber, so die SZ.

UPDATE - 23.55 Uhr: 

Über die Ursache der Explosion gibt es weiterhin nur Spekulationen. Polizeisprecher Michael Konrad konnte gegenüber nordbayern.de noch nicht bestätigen, dass es eine Gasexplosion war, die Ansbach erschütterte. "Das Einzige, was ich weiß, ist, dass es eine Explosion gegeben hat."

Auch neue Informationen zur Zahl der Verletzten gibt es nicht. Laut Aussage der Polizei gibt es mindestens einen Toten.

Erstmeldung 23.35 Uhr:

Laut dem Nachrichtenportal nordbayern.de ereignete sich die Explosion in "Eugens Weinstube" in der Altstadt von Ansbach. 

Die Ursache ist noch unklar. Die Polizei spricht von einer "Gaststättenexplosion". Es läuft ein Großeinsatz von Polizei- und Rettungskräften. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ist aus Berlin abgereist, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

*Mehr Informationen folgen*

Quelle: rosenheim24.de

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Andreas Hundseder

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Heinz Seutter

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