Leichen und Models: Morbide Modenschau in Berlin

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Ganz schön gruselig...

Berlin - Leichenblass und nichts als Haut und Knochen - so sehen viele Models aus. Einige von ihnen teilten sich jetzt den Laufsteg mit echten Leichen aus der "Körperwelten"-Ausstellung.

Die enthäuteten Leichen des umstrittenen Gunther von Hagens verließen vor ein paar Tagen ihre gewohnte Umgebung und eroberten den Catwalk. Eine neue Heidi Klum-Show namens "Germany's Next Top-Tote"? Nein, Anlass war eine Modenschau des exzentrischen Designers Eduard Howhannisjan im Berliner Postbahnhof. Tod-Couture statt Haute Couture sozusagen.

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Die Gesichter einiger Models waren passenderweiße mit Grusel-Makeup wie Totenschädel geschminkt. Präsentiert wurde Mode, die bei aller Extravaganz durchaus tragbar ist. Zumindest in den meisten Fällen. Gruftis dürfte der Look sofort gefallen, aber auch den rund hundert anwesenden Fashion-Victims liefen wohlige Schauer über den Rücken. Das lag sicher nicht nur an den toten Kreaturen des Professors mit dem Schlapphut, sondern auch an den sehr lebendigen Farben und Schnitten der Kollektion.

Modenschau morbid - Die Bilder

Leichen und Models: Modenschau morbid - Die Bilder

Laut BZ sagte von Hagens, er habe seine Plastinat-Show immer schon als "postmortalen Schönheitssalon" angesehen. Die "spannenden Kontraste", von denen der Modemacher nach dem Event schwärmte, begeisterten jedenfalls auch das Publikum.  

Der 1966 in Armenien geborene Howhannisjan gehört zu den Shooting-Stars der Modeszene. Nach diesem schaurig-schönen Defillee wird sein Bekanntheitsgrad weiter steigen. Totsicher.

HN

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