Fünfter "zu kalter" Winter in Folge

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Wiesbaden - Dauerfrost und Schnee kehren in dieser Woche überall in Deutschland zurück! Bereits morgen früh werden Behinderungen im Berufsverkehr erwartet.

Wiesbaden - Am vergangenen Freitag hatte wetter.net darüber berichtet, dass allen Prognosen der Klimapropheten zum Trotz, dieser Winter nun schon der fünfte „zu kalte“ Winter in Folge ist. „Das ist wahrlich ein Rekord, wenn man bedenkt, dass „Klimaexperten“ vor etwas mehr als 10 Jahren frostige und schneereiche Winter in Deutschland zukünftig abgeschrieben hatten“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Schon in der kommenden Nacht dreht der Winter wieder mächtig auf. Tief Sigmund bringt dem Nordosten ab den Abendstunden zum Teil kräftige Schneefälle, die in der Nacht zum Dienstag andauern werden. Für den Berufsverkehr bedeutet das für morgen früh, dass die Autofahrer wieder starke Nerven haben müssen. Besonders in Berlin und Brandenburg kann es durch mehrere Zentimeter Neuschnee zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Aber auch rund um Hamburg kann der anfängliche Schneeregen bis zum Morgen in Schnee übergehen und für Behinderungen auf den Straßen sorgen. Die Schneefälle erreichen in der Nacht auch Sachsen und Thüringen. In den höheren Lagen können 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee fallen.

Mit den Schnee kommt auch die Kälte nach Deutschland zurück. Die Tageshöchstwerte gehen bis Mittwoch immer weiter zurück. Dann herrscht fast überall wieder Dauerfrost. Nur unterhalb von 200 Metern können am Tag noch 1 oder 2 Grad plus erreicht werden. Am Dienstag kommen die Schneewolken weiter nach Südwesten voran. Der Winter gibt sich dieses Jahr außerordentlich hartnäckig, zieht sich in die Länge und ist vor allen Dingen „sehr dunkel“. Noch nie war ein Winter so dunkel wie der Winter 2012/2013 – noch nie gab es seit 1951 so wenig Sonnenschein in einem Winter!

Schon Ende November/Anfang Dezember gab es im Land die ersten Dauerfrosttage und Schneefälle. Zwar hatten wir es zwischendrin mit zwei sehr milden Wetterphasen zu tun, doch danach wurde es immer wieder richtig kalt und schneereich. Selbst in Westdeutschland konnte sich immer wieder bis in die unteren Rheinlagen eine Schneedecke ausbilden. So lagen in Düsseldorf schon am 8. Dezember 13 Zentimeter Schnee. Bis mindestens Sonntag dauert die winterliche Witterung im Land an. Nacht sinken die Werte auf minus 5 bis minus 10 Grad, über Schnee sind bis minus 15 Grad möglich. Ob es in der letzten Februarwoche deutlich milder wird, kann man aus heutiger Sicht noch nicht sagen.

Pressemeldung wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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