Wärmeres Wetter zum Märzanfang

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Wiesbaden - Die Meteorologen sagen uns einen sonnigen Märzanfang voraus. Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen deutlich an - allerdings nicht dauerhaft:

Der Winter 2012/2013 hat es nun tatsächlich geschafft- heute endet der dunkelste meteorologische Winter aller Zeiten beziehungsweise der dunkelste Winter seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen der Sonnenscheindauer im Jahr 1951. Da fragt man sich nun so langsam: Gibt es die Sonne überhaupt noch?

„Ja, die Sonne gibt es noch und sie wird zum am ersten meteorologischen Frühlingswochenende auch endlich wieder vielen von uns zeigen“ verspricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net im aktuellen Wettervideo:

Am Wochenende kann sich die Sonne vielfach gegen Wolken und Hochnebel durchsetzen, denn aufgrund der fortgeschrittenen Jahreszeit hat sie bereits deutlich mehr Kraft, als es noch vor ein paar Wochen der Fall war. Es wird aber auch dann noch die ein oder andere Region geben, in der sich die Sonne schwer tut, aber der größte Teil des Landes dürfte den gelben Ball endlich wieder zu Gesicht bekommen. Die Höchstwerte erreichen 4 bis 9 Grad.

Im Süden bis zu 15 Grad

Die neue Woche startet dann ebenfalls trocken und die Temperaturen steigen immer weiter. Bis Mittwoch erwärmt sich die Luft auf frühlingshafte 15 Grad – das werden besonders der Westen und Süden zu spüren bekommen. Im Osten bleibt es noch etwas kühler. Hier werden maximal 10 oder 11 Grad erreicht.

Das milde Wetter dauert mindestens bis zum zweiten Märzwochenende an, allerdings hat die Sonne dann schon wieder mit Wolken- und Hochnebelfeldern zu kämpfen.

„Doch jetzt heißt es erstmal das kommende erste Märzwochenende genießen, denn hinter uns liegt nicht nur der dunkelste Winter seit über 60 Jahren, sondern auch der fünfte „zu kalte“ Winter in Folge, wenn man das langjährige Temperaturmittel der Jahre 1981 bis 2010 zugrunde legt. Das ist eine klimatologische Sensation“ so Wetterexperte Jung.

Die schlechte Nachricht zum Schluss:

Die Wettermodelle deuten aktuell für die Zeit nach dem zweiten Märzwochenende eine markante Winterrückkehr an. Demnach würden wir aus Nordosten erneut mit kalter Luft und Schneeschauern bis ganz runter überrollt werden. Hoffen wir, dass dieses Szenario noch revidiert oder zumindest etwas abgemildert wird. Verwunderlich wäre es allerdings nicht, denn schon der wetter.net-Langfristtrend für das Frühjahr 2013 deutet an, dass der März einige spätwinterliche Überraschungen bereithalten wird. April und Mai werden uns dann aber für die dunkle Jahreszeit dick entschädigen:

März:

Bis in den März hinein bleibt es unterkühlt. Ein deutlicher und vor allem dauerhafter Temperaturanstieg ist dieses Jahr nicht vor Mitte, vielleicht sogar Ende März zu erwarten. Besonders die Allergiker wird das freuen, denn wenn sich der Winter in die Länge zieht, dann bleiben sie von den Pollen noch etwas verschont. Erst zur Monatsmitte kommen die Temperaturen langsam im ganzen Land über die 10-Grad-Marke hinaus. Dann bekommt auch die Sonne endlich wieder mehr Chancen.

April:

Der Frühling nimmt nach Ostern Fahrt auf. Stellenweise wird im Südwesten schon zur Monatsmitte die 20-Grad-Marke spürbar überschritten. Winterliche Kälterückfälle gibt es dieses Jahr kaum. Insgesamt wird der April wärmer und sonniger als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.

Mai:

Ein echter Wonnemonat steht ins Haus. Den ganzen Monat über gibt es reichlich Sonnenschein. Insgesamt wird der Monat deutlich sonniger als normal ausfallen. Zudem werden für den Süden und Westen bereits erste Sommertage mit Höchstwerten über 25 Grad erwartet. Unterm Strich wird auch der Mai heller ausfallen also normal. Die Eisheiligen, die normalerweise zur Monatsmitte noch mal mäßige Nachtfröste bringen, die den Pflanzen gefährlich werden können, zeigen sich dieses Jahr gnädig und bringen nur wenig Abkühlung.

wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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