Beim Weiberfasching war einiges geboten

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Grabenstätt - Beste Stimmung und Unterhaltung gab es beim gutbesuchten Faschingskranzl der Katholischen Frauengemeinschaft Grabenstätt im kunterbunten Pfarrsaal.

Männer konnten sich nur stark verkleidet oder mit Sondergenehmigung Zutritt verschaffen und letzteres galt auch für Sänger, DJ und Entertainer Freddy Brunner aus Bad Endorf, der den Damen auf und abseits der Tanzfläche mit Schlagern, Austro Pop und Faschingsmusik einheizte. Mit seinem Charme und seiner feinen Stimme hatte der beliebte Alleinunterhalter im Vorjahr bei seiner Grabenstätter Weiberfaschings-Premiere die Herzen der Frauen im Sturm erobert, so dass sie ihn am liebsten gar nicht mehr losgelassen und mit einem Zehn-Jahres-Vertrag ausgestattet hätten. Er hoffe natürlich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, beruhigte er seine Verehrerinnen. Da waren diese gerade aus der wundersamen Märchenwelt von "Tausendundeine Nacht" zurückgekehrt, in die sie die Kinder- und Jugendgarde Grabenstätt „entführt“ hatte.

Bestens unterhalten wurden die bunt kostümierten Närrinnen auch von den drei Tenören Irmi Knuppertz, Evi Maurer und Marlene Austermayer, die nicht nur mit ihr Stimmkraft begeisterten, sondern mit ihrer Körperbeherrschung und Beweglichkeit auch die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen schienen. Schallendes Gelächter gab es beim „Bahnhofs-Schmink-High-Noon“. Die sympathische Landpomeranze (Marianne Ott) wollte der vornehmen Stadtpomeranze (Christa Lentner) in Sachen Gesichts- und Körperpflege in nichts nachstehen und so musste unter anderem ein Kochtopfdeckel als Spiegel, Schuhcreme als Schminke und ein Putzmittel als Parfüm herhalten.

Weiberfasching in Grabenstätt

Beim Faschings-Rätsel galt es abzuschätzen wie viele Nadelbaum-Zapfen sich in einem großen Korb befanden. Barbara Utzmeier von der Frauengemeinschaft Bergen schätzte 276 Stück und lag damit – unglaublich aber wahr – nur einen einzigen Zapfen daneben. Hinter ihr platzierten sich Stefanie Höpfl und Katharina Speil, die offenbar auch ordentlich Schätz-Zielwasser getrunken hatten, denn sie tippten auf 275 Zapfen. Wie schwierig es war, die genaue Anzahl zu erahnen, sah man daran, dass die Schätzungen weit auseinander gingen – von deutlich über 400 bis unter 100 Zapfen war alles dabei. Nach der mit Spannung erwarteten Preisvergabe, ließen es die Damen auf der Zielgeraden noch einmal ordentlich krachen.

mmü

Quelle: rosenheim24.de

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